Wie offenbart
Marshall Vian Summers
am 12. Juni 2008 –
in Boulder, Colorado

Über diesen Text

Was du in diesem Text liest, ist die Transkription der Originalstimme des Engelsrates, wie sie über den Boten Marshall Vian Summers sprach.

Hierbei wird die originale Kommunikation von Gott, die jenseits von Worten existiert, vom Engelsrat, der über die Welt wacht, in menschliche Sprache und menschliches Verständnis übersetzt. Der Rat bringt dann Gottes Botschaft über den Boten dar, woraufhin sie transkribiert und euch und allen Menschen verfügbar gemacht wird.

In diesem bemerkenswerten Prozess spricht die Stimme der Offenbarung erneut. Das Wort und der Klang sind in der Welt. Mögest du der Empfänger dieses Geschenks der Offenbarung sein und mögest du offen sein, ihre einmalige Botschaft für dich und für dein Leben zu empfangen.

Life In The Universe
Band 4 > Leben im Universum > Kapitel 8

 

Freiheit ist kein Recht im Universum. Es ist ein Privileg.

 

Freiheit ist selten in der Größeren Gemeinschaft—individuelle Freiheit und die Existenz von freien Gesellschaften, die das Potenzial und die Kreativität des Individuums schätzen—besonders soweit es sich auf das Wohlergehen einer Nation und einer Welt bezieht.

Ihr könntet Euch wundern, warum das so ist, denken, dass die Entwicklung der Freiheit wirklich das Ziel der Evolution in einem höheren Sinn darstellt. Aber Freiheit ist selten, Freiheit in jeder Gesellschaft, sogar in einer primitiven Gesellschaft. Sie ist selten aufgrund der Schwierigkeiten des Lebens in der physischen Umgebung—der Herausforderungen des Überlebens, des Erwerbs von Ressourcen, des Wettbewerbs mit anderen, der Drohung von Krieg und Vernichtung, der Probleme der Regierungsführung, der Größe der Zivilisationen und des Aufstiegs der Technik. All dies, in welchem Umfang auch immer es in einer Welt oder einer Gruppe besteht, tendiert dazu, einen beschränkenden Faktor für den Wert und die Erkennung der Bedeutung von individueller Freiheit zu haben.

Gruppen müssen zusammenarbeiten, um zu überleben. Und das Überleben in der Größeren Gemeinschaft, sogar für technisch fortgeschrittene Rassen, ist kein leichtes Unterfangen. Wenn man abhängig von anderen Nationen gerade bei den Ressourcen wird, die man zum Leben und Funktionieren braucht, dann ist die eigene Existenz immer durch eine Unterbrechung im Handel oder durch die Drohung des Ausschlusses bedroht, der von den anderen Nationen auferlegt wird. Die eigene Autarkie zu verlieren, bedeutet, in eine Position größerer Unsicherheit zu geraten.

Die Menschen in der Welt assoziieren heute fortschrittliche Technik mit fortschrittlicher Sicherheit und oft aus sehr guten Gründen, denn viele Leute haben heute in der Welt eine gesicherte Lebensmittelversorgung und Zugang zu Ressourcen, die in früheren Zeiten nur der Adel erwerben konnte. Großer Reichtum und große Stabilität wurden unter den Nationen geschaffen, die diese Art von Wohlstand haben. Aber sollten diese Ressourcen abnehmen, die diesen Wohlstand tragen, wie es heute auf der Welt geschieht, dann kann man sehen, wie leicht euer Wohlstand, eure Sicherheit und eure Stabilität ebenso beginnt, nachzulassen.

Freiheit ist kein Recht im Universum. Es ist ein Privileg und ein Luxus. Deine Werte mögen dies bestreiten, aber deine Erwartungen müssen eventuell den wahren Umständen des Lebens entsprechen. Individuelle Freiheit ist extrem wertvoll, aber sie ist nicht garantiert und du kannst sie nicht als Recht beanspruchen.

Du wirst geschockt sein festzustellen, wenn du beginnst, von der Größeren Gemeinschaft, in der du lebst, zu erfahren und sie erfährst und feststellst, wie selten Freiheit wirklich ist.

Freiheit selbst ist immer relativ. Du hast niemals komplette Bewegungs- und Ausdruckfreiheit. Gemeinsam mit anderen kannst du nicht tun, was du willst oder sagen, was du willst und das verstehst du. Du wirst niemals diese Freiheit haben, wenn du in Gemeinschaft mit anderen lebst und wenn ihr funktioniert, um als Gruppe , als Nation und als Volk zu überleben. Daher ist Freiheit immer relativ zu deinen Umständen, deinem Wohlstand und dem Grad der Stabilität und Sicherheit, den du im Laufe der Zeit einrichten und aufrecht erhalten konntest.

Freiheit für den Einzelnen wird ein Problem in Bezug auf Stabilität. Nationen, die demokratischer sind, tendieren dazu, intern dynamischer und kreativer zu sein, aber in einem Sinn auch instabiler. Wenn Einzelne die Freiheit haben, sich auszudrücken, haben sie auch die Freiheit, soziale Macht auszuüben und die Struktur ihrer Gesellschaft zu verändern. Dies ist vorteilhaft, wenn die Gesellschaft ausreichend mit Ressourcen ausgestattet ist und diese im Laufe der Zeit halten kann. Aber wie die Menschheit bald entdecken wird, wenn diese Ressourcen zu schwinden beginnen, werden die Umstände und die eingeräumte Freiheit ebenso schwinden.

Nationen, die unter großen Druck stehen, wesentliche Ressourcen zu stellen, gestatten in der Regel keine große Menge an Ausdruck der persönlichen Freiheit. Sie können sich die soziale Unordnung nicht leisten, die dies hervorruft. Sie können sich Meinungsverschiedenheit nicht leisten Sie können es sich nicht leisten, dass ihre Bevölkerung sich gegenseitig bekämpft—interner Streit und Zwietracht, Fraktionen, die gegeneinander arbeiten und besondere Interessengruppen, die gegen die Bedürfnisse, die Rechte und die Sorgen der allgemeinen Bevölkerung handeln. Dies schafft Instabilität.

Deshalb ist die Freiheit, die betont werden muss, eine größere innere Freiheit—die Freiheit, den Weg zur Kenntnis zu finden, die tiefere Intelligenz, die Gott in euch und in alle fühlenden Wesen gelegt hat. Denn eure Umstände können große Beschränkungen erfordern, dabei, was ihr sagen, was ihr tun könnt und wie ihr Euch in eurer Gesellschaft ausdrücken könnt. Sogar in der Welt, wenn sie den Großen Wellen des Wandels unterworfen wird, wird dies der Fall sein. Je größer eine Gesellschaft wird, desto stärker wird die Einschränkung der persönlichen Freiheit sein. Je mehr sich eine Gesellschaft für ihr eigenes Überleben stabilisieren muss, desto mehr wird die Einschränkung der persönlichen Freiheit sein.

In einer Welt wie eurer mit einer stetig zunehmenden Bevölkerung und einer schrumpfenden Quelle von Ressourcen könnt ihr beginnen zu sehen, wie die persönliche Freiheit zukünftig eingeschränkt wird, umständehalber eingeschränkt wird, notwendigerweise eingeschränkt wird. Ihr werdet nicht den Wohlstand oder die soziale Kraft haben, das zu tun, was ihr vorher tun konntet, falls ihr in einer wohlhabenden Nation gelebt habt. Die Menschen stellen nicht diese Assoziation her. Sie sehen nicht, dass die Plünderung der Ressourcen ihrer Welt tatsächlich einen sehr traurigen Satz von Umständen schafft, der ihnen ihre persönliche Freiheit und ihre Vorteile rauben wird.

Nationen, die einen reiferen, stabileren Zustand erreicht haben, haben auch Grenzen bei ihrer Freiheit. Aber in freien Gesellschaften wird die Macht der Kreativität für den Einzelnen noch hoch geschätzt. Doch die Freiheit für Leute, unbesonnen, destruktiv und chaotisch zu sein, wird definitiv unterdrückt. Die Stabilität und Sicherheit der Nation wird nun wesentlich, sogar in einer freien Gesellschaft. Während ihr also die Freiheit haben mögt, euch selbst auszudrücken und eure einmaligen Gaben zum Wohlstand und zum Vorteil eines jeden beizutragen, habt ihr nicht die Freiheit, unbesonnen, destruktiv oder chaotisch zu sein.

Vielleicht werdet ihr dies mit Angst betrachten, aber ihr müsst die Notwendigkeit davon einsehen. Wenn die Menschheit beginnt, sich dem Umstand zu stellen, dass sie über die Grenzen ihrer Ressourcen hinaus gewachsen ist, werdet ihr die Macht der Bedürfnisse der Zivilisation selbst sehen —die Bedürfnisse der menschlichen Familie—die die Oberhand über die Rechte und Privilegien ihrer Bürger aus der reinen Notwendigkeit heraus gewinnen und dass der Ausdruck der menschlichen Freiheit sich auf ein tieferes Fundament der Kenntnis in ihnen stützen muss.

Die Menschheit hat hier einen großen Vorteil und eine große Gelegenheit, den Wert der individuellen Freiheit und Kreativität aufrecht zu erhalten, um den nötigen Fortschritt in allen Aspekten des Lebens zu erzeugen. Aber umständehalber werdet ihr viele Privilegien in der Zukunft verlieren. In diesem Moment könnt ihr euer persönliches Fortbewegungsmittel verwenden, um an die meisten Orten zu gehen, wohin ihr möchtet. Ihr werdet einfach nicht in der Lage sein, diese Art von Flexibilität zu haben, nicht weil jemand euch unterdrückt, sondern weil die Ressourcen es nicht vorsehen. Die Umstände sehen es nicht vor.

Ihr habt diese Bedingung hergestellt. Du und jeder andere habt diese Bedingung, diese Beschränkung hergestellt. Da die menschliche Zivilisation unter großem Stress und großer Gefahr stehen wird, werden extreme Maßnahmen ergriffen, um internen Konflikt und Streit zu beschränken. In vielen Fällen wird dies unglücklich sein. In vielen Fällen wird dies anti-progressiv sein. In vielen Fällen wird dies schädlich sein. Aber ihr könnt angesichts der Widrigkeit nicht uneinig sein und vor großer Widrigkeit werdet ihr stehen.

Fortschrittliche Nationen in der Größeren Gemeinschaft stehen auch vor Widrigkeiten. In den meisten Fällen sind sie über die natürlichen Ressourcen ihrer Welt hinausgewachsen. Sie haben eine Technik entwickelt, die von Außenhandel und externer Fertigung abhängt. Sie haben die Freiheit verloren, für sich selbst zu sorgen, autark zu sein. Nun müssen sie die Bedingungen und Verträge erfüllen, die ihnen auferlegt werden, um Zugang zu den Ressourcen zu erhalten, die sie aus anderen Welten benötigen. Nun müssen sie sich in dem komplizierten und schwierigen Bemühen von Verhandlungen, Überredung und Macht in der mentalen Umgebung engagieren.

Hier kann man sehen, wie Macht und Wohlstand zum Verlust der persönlichen Freiheit führen. Es beginnt, in die andere Richtung zu wirken. Die meisten Nationen, die sich auf ihre Technologie stützen, haben ihre wesentliche Freiheit und Integrität verloren, weil sie die Fähigkeit ihrer Heimatwelt überwältigt haben, für sie zu sorgen. Sie wurden ebenso verführt, Technologien zu kaufen, die sie selbst nicht herstellen können, Ressourcen zu verwenden, die sie selbst nicht erzeugen können. Infolgedessen sind sie abhängig von fremden Mächten geworden und in die Aufnahme von kompliziertem Handel in der Größeren Gemeinschaft gezwungen—sie unterliegen nun Räten und geschlossenen Verträgen mit anderen Nationen, sind nun Verpflichtungsvorschriften unterworfen, die ihnen von anderen auferlegt wurden. Wenn eine Welt überbevölkert wird und ihre Ressourcen erschöpft, versagt sie entweder und verfällt oder sie fällt unter die Überredung fremder Mächte. Dies ist die Unvermeidlichkeit, einem Pfad dieser Art zu folgen.

In eurer Welt wird unter den Reichen Freiheit als ein Recht betrachtet und für selbstverständlich gehalten. Aber ihr seht nicht, dass sich alles auf den Erwerb von Ressourcen stützt, auf den Reichtum der Ressourcen, auf den Reichtum eurer Welt. Die Tatsache, dass ihr nicht einfach in das Universum gehen könnt und alles erlangen könnt, was ihr hier auf der Erde erschöpft habt, ist eine Realität des Lebens, die noch nicht erkannt worden ist. Wenn dies erkannt worden wäre, könnte es menschliches Verhalten und menschliche Erwartungen sehr entscheidend ändern, und das ist die Kraft und die Potenz dieser Lehren, die hier gegeben werden.

Ihr möchtet euch nicht selbst in einen Zustand der Entbehrung bringen, sonst werdet ihr keine Macht oder Effizienz in der Größeren Gemeinschaft haben. Ihr werdet dem zustimmen müssen, wie auch immer die Bedingungen sind, die euch geboten werden, um euch mit den Dingen zu versorgen, die ihr zum Leben braucht, den Dingen, die ihr hier auf der Welt erschöpft habt. Hier stützt sich euer Umweltdenken nicht einfach auf Ästhetik oder Spiritualität. Es stützt sich auf die lebenswichtigen Notwendigkeiten des Lebens.

Freie Nationen im Universum schätzen das Individuum und nutzen die Talente und natürlichen Neigungen des Individuums. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer freien Nation und eine Nation, die nicht frei ist. Jedenfalls werden in höheren Sozialordnungen Meinungsverschiedenheit, Konflikt und destruktive Tendenzen des Individuums beschränkt und in vielen Fällen weitgehend unterdrückt. Der große Unterschied ist die Bewertung der angeborenen Fähigkeiten des Individuums und die Unterstützung des Individuums, sich an der Gesellschaft auf der Grundlage des Beitrags jener angeborenen Fähigkeiten zu beteiligen.

In einer Nation, die nicht frei ist, wird dir einfach eine Rolle aufgrund deines sozialen Standes zugewiesen—des Standes deiner Familie, des Standes deiner Eltern, des Standes, den die Gesellschaft von dir verlangt. Dies hat nichts mit deinen individuellen Talenten und Fähigkeiten zu tun. Die einzige Ausnahme hierbei in einer nicht freien Nation ist, falls du hellsichtig bist oder Hellsichtigkeit bewiesen hast, in welchem Fall du vorbereitet werden kannst, im diplomatischen Korps tätig zu sein, was eine völlig andere Erziehung ist. Dennoch bist du nicht frei, deine Bestimmung in einer nicht freien Nation zu wählen oder festzulegen. Es wird vollständig über dich bestimmt. Und die Bestimmung stützt sich auf deine soziale Stellung, nicht auf deine individuellen Talente oder Neigungen.

In der Zukunft, sollte sich die Menschheit durch die Großen Wellen des Wandels manövrieren, werdet ihr in einer viel strukturierteren Welt leben. Ihr werdet in einer Welt leben, die gewaltige Not und Entbehrung durchgemacht hat. Die Nationen werden sich vereinen müssen, um das Wohlbefinden der Menschheit aufrecht zu erhalten. Dies wird eine völlig andere Welt sein als die Welt, die ihr heute erfahrt. Ihr werdet sehr wenig soziale Macht haben. Ihr werdet sehr wenig Wohlstand haben. Ihr werdet sehr wenig Bewegungsfreiheit haben, entweder, weil es euch verweigert wird oder einfach, weil ihr die Ressourcen nicht habt, um sie zu genießen oder zu verwenden. Das Leben wird bei weitem weniger frei sein als das, was du nun in einer wohlhabenden Gesellschaft erfahren kannst. In vielen Teilen der Welt würde dir Arbeit zugewiesen, wo auch immer du benötigt wirst, ohne Rücksicht auf deine eigenen Talente und Neigungen, es sei denn, du hättest eine besondere Ausstattung von Fähigkeiten.

Die Menschen werden sehr wenig Reichtum haben, mit Ausnahme von ein paar wenigen. Es wird sehr wenig Verbrauch geben im Vergleich zu dem, was ihr heute in euren wohlhabenden Nationen erfahrt. Ihr werdet mit einer Erinnerung an die Vergangenheit leben, an bessere Zeiten, an Zeiten von größerem Wohlstand und größerer Freiheit, größerem Vergnügen—Zeiten, die nicht von den großen Problemen der Welt überschattet waren und dem Grad, in dem sie in der Zukunft auftreten werden. Ihr könnt dieser Zukunft nicht entfliehen ebenso wenig wie ihr der Realität der Größeren Gemeinschaft entfliehen könnt.

Ihr folgt einem Weg, dem die meisten Nationen gefolgt sind—sie haben technologische Fähigkeiten erworben, ihre wachsenden Bevölkerungen haben die natürlichen Ressourcen ihrer Welt erschöpft, sie wurden in die Entbehrung gezwungen, in größere Kontrolle, sie mussten sich vereinen oder wären insgesamt gescheitert. Ihr werdet mit großem Sehnen auf dieses vergangene Jahrhundert zurückschauen, und insbesondere auf den letzten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts. Dies ist für so viele Leute der Fall. Ihr habt den Reichtum dieser Welt verschwendet. Ihr habt ihn nicht erhalten, ihr hat ihn nicht aufrechterhalten, und nun müsst ihr mit den Konsequenzen umgehen. Ein Teil der Konsequenzen ist der gewaltige Freiheitsverlust. Ihr könnt dies noch nicht sehen, da ihr nicht die Weisheit habt, es zu sehen. Es ist noch nicht demonstriert worden.

Es gibt Menschen, die sagen werden, “Nun, alles wäre besser in dem Universum, als was wir hier haben,” aber diese Menschen erkennen nicht, was für eine völlig törichte Aussage das ist. In einer Welt zu leben, die nicht frei ist, wäre unvorstellbar schwierig für euch. Und abhängig von dem schweren Umstand wäre euer Leben kontrolliert. Solltet ihr irgendeine Abweichung zeigen, würdet ihr entweder in Haft genommen oder zerstört. Ihr hättet kein Recht zu protestieren. Ihr mögt eine sehr geringe Gelegenheit haben, eure Umstände zu verbessern oder sogar, eine Empfehlung abzugeben, die Umstände eines jeden zu verbessern. Ihr hättet keine persönliche Wahl. Es würde euch eine Rolle zugewiesen. Es würde euch Arbeit zugewiesen. Es mag euch sogar ein Partner zugewiesen werden. Es könnte euch verboten sein, Nachkommen zu erzeugen, wenn eure genetischen Eigenschaften nicht geschätzt werden. Um ein Kind zu haben, müsstet ihr eine Genehmigung vom Staat einholen. Ihr müsstet einen genehmigten Partner haben. Eure Kinder würden euch in sehr frühem Alter genommen und gemäß den Bedürfnissen des Staates erzogen. So etwas ist sehr gebräuchlich unter den technologisch fortschrittlichen Rassen.

Ihr könnt hier zu sehen beginnen, was für eine schreckliche Aussicht dies wirklich ist. Doch ist dies gebräuchlich unter großen technologischen Gesellschaften. Sogar in freien Gesellschaften werden individuelle Abirrung und destruktives Verhalten extrem eingeschränkt. Ihr könnt nicht unbesonnen und chaotisch sein, wenn dies das Wohlbefinden und die Stabilität eurer Nation bedroht.

Ihr könnt hier zu sehen beginnen, dass die Anforderungen des Lebens in der Größeren Gesellschaft, sogar wenn ihr euch entwickeln und als freie Nation halten könntet, sehr viel anders als das wäre, was ihr heute erfahrt. Es gäbe eine größere soziale Wohlfahrt, aber ihr würdet nicht den persönlichen Wohlstand sehen, den ihr heute genießen mögt. Ihr würdet nicht die persönliche Freiheit haben, die ihr heute genießen mögt. Es würde genug Nahrung und medizinische Versorgung geben, aber die meisten Einzelnen hätten nicht viel persönlichen Wohlstand. Eure Wahlfreiheit wäre wirklich eingeschränkt. Wenn ihr ein einmaliges Talent hättet, das anerkannt wäre, könnte euch eine sehr begrenzte Beschäftigungsmöglichkeit geboten werden. Dies gilt sogar für die freieren Nationen des Universums.

Ihr könnt hier sehen, dass sich das Leben im Universum nicht auf menschliche Werte stützt und dass die Betonung der Notwendigkeit gewaltig ist. Sogar in einer Gesellschaft, die hohe Werte und Ethik hat, erfordert die Notwendigkeit eine gewisse Menge von Konformität für die Bedürfnisse jedes einzelnen. Freie Nationen müssen sich vereinen, um zu überleben, um sich gegen fremde Einflüsse abzusetzen, um Stabilität aufrecht zu erhalten und um ihre Sicherheit aufrecht zu erhalten. Wie dies von der Welt abweicht, wie ihr sie heute seht—wo Nationen miteinander im Wettbewerb stehen, wo es immenses Elend und Armut gibt, wo es sehr kleine Gruppen von reichen Leuten gibt, die sich endlos in ihren Vergnügen und Besessenheiten ergehen.

Dies wäre bei einer fortschrittlichen Nation im Universum sehr selten. Ihr mögt eine regierende Elite haben, und sie mögen Privilegien haben, die kein anderer hat, aber in einer freien Gesellschaft wäre die Diskrepanz nicht so groß, wie man sie heute sieht, noch würde dieser Reichtum so groß sein, noch würde der Missbrauch dieses Reichtums so groß sein, wie man ihn heute sieht. Also müsst ihr auch eure Erwartungen anpassen, denn die Menschheit bewegt sich zu einem Punkt, an dem sie zwischen individueller Freiheit und Stabilität und Sicherheit wählen muss. Sie werden dazu tendieren, sich gegenseitig aufzuheben. Und ihr werdet nicht den Reichtum haben, um in einem Grad nachzugeben, wie ihr ihn heute habt.

Dies ist die Welt, die ihr geschaffen habt. Dies ist der Weg der Evolution, den ihr gewählt habt und ihr werdet euch an die Konsequenzen anpassen müssen. Die Anpassung wird sehr schwierig sein, aber sie könnte auch vorteilhaft für euch sein, denn ihr werdet euch auf die Realitäten des Lebens in der Größeren Gemeinschaft vorbereiten, wo ein Welt wie die eure—verwaltet von einer schwachen und geteilten Rasse, wie talentiert sie auch immer ist,—nicht lange bei Vorhandensein größerer Kräfte überleben würde. In der Tat hat die Menschheit einen Punkt erreicht, an dem größere Kräfte beginnen, sich hier anzustrengen.

Früher war es für außerirdische Rassen sehr schwierig, biologische Ressourcen von der Welt zu erwerben, ohne hier Niederlassungen zu schaffen, aufgrund der biologische Diversität dieser Welt und des Umstands, dass die meisten fortschrittlichen Rassen in komplett oder relativ sterilen Umgebungen leben. Infolgedessen konnte sich die Menschheit mit sehr geringen Störungen entwickeln. Aber nun beginnt die Einmischung und sie wird von jetzt ab andauern.

Es ist ein sehr schwieriger Übergang, dem ihr euch zu unterziehen beginnt, einer, vor dem die meisten Rassen stehen. Dieser Übergang erfordert menschliche Einheit und Kooperation. Er duldet keinen unerwünscht Streit in höherem Maße. Er beschränkt den menschlichen Reichtum und ihre Freiheit. Und er wird euch unter zunehmenden Druck und Einfluss von der Größeren Gemeinschaft selbst setzen.

Und ihr beginnt nun zusehen, dass es für euch keinen Ort gibt, um unbesonnen zu sein, keinen Ort, zu dem ihr laufen und euch verstecken könnt, es gibt keinen Ort für euch, an dem ihr in Fantasie mit Träumen persönlichen Erwerbs leben könnt. Ihr könnt nicht hinausgehen und die Größere Gemeinschaft plündern. Die Größere Gemeinschaft ist nicht voll von unwissenden, isolierten, primitiven Stämmen von Lebewesen. Sie ist im Gegenteil eine reife Umgebung—eine Umgebung, die große Stabilität erlangt hat, eine Umgebung, die große Zurückhaltung erfordert, eine Umgebung des Wettbewerbs, eine Umgebung des Einflusses, eine Umgebung der Urteilskraft—eine Umgebung, gegen die sich die Menschheit von nun an zunehmend behaupten muss.

Wenn Wir beginnen, von der Spiritualität des Lebens im Universum zu sprechen, sprechen Wir von Freiheit in einem vollständigeren Sinn—der Macht und der Präsenz der Kenntnis in dir, der größeren Intelligenz, die Gott in euch gelegt hat, um euch zu führen, euch zu schützen und euch zu großen Leistungen zu führen. Dies ist eine andere Art von Freiheit als die soziale Freiheit und sie kann in Umgebungen existieren, in der soziale Freiheit weitgehend eingeschränkt ist. Es ist diese größere Freiheit, die ihr nun annehmen und kultivieren müsst, denn sie verschafft euch einen Vorteil und eine Priorität in einer Welt des Verfalls. Und ihr werdet sehen, dass diese größere Freiheit immens wichtig für die Menschheit ist, um zu bestimmen, welche Art von Zukunft sie in der Größeren Gemeinschaft des intelligenten Lebens haben wird.