Wie offenbart
Marshall Vian Summers
am 11. Juni 2008 –
in Boulder, Colorado

Über diesen Text

Was du in diesem Text liest, ist die Transkription der Originalstimme des Engelsrates, wie sie über den Boten Marshall Vian Summers sprach.

Hierbei wird die originale Kommunikation von Gott, die jenseits von Worten existiert, vom Engelsrat, der über die Welt wacht, in menschliche Sprache und menschliches Verständnis übersetzt. Der Rat bringt dann Gottes Botschaft über den Boten dar, woraufhin sie transkribiert und euch und allen Menschen verfügbar gemacht wird.

In diesem bemerkenswerten Prozess spricht die Stimme der Offenbarung erneut. Das Wort und der Klang sind in der Welt. Mögest du der Empfänger dieses Geschenks der Offenbarung sein und mögest du offen sein, ihre einmalige Botschaft für dich und für dein Leben zu empfangen.

Life In The Universe
Band 4 > Leben im Universum > Kapitel 3

 

Sehe die Sterne und das All nicht als ein Refugium an, sondern als eine Darstellung des Lebens auf einer höheren Stufe.

Wie bereits angegeben, ist Raumfahrt relativ langsam. Und interdimensionelles Reisen hat sich für die meisten Rassen, die es versucht haben, als verhängnisvoll erwiesen. Obwohl Raumfahrt nach euren Maßstäben und nach dem Grad eurer wissenschaftlichen Entwicklung extrem schnell ist, ist es doch sehr schwierig und zeitaufwendig, herumzukommen. Da das Reisen und der Handel in hochentwickelten Teilen des Universums so beschränkt ist, in denen es eine große Konzentration von fortschrittlichen Nationen gibt, ist die Bewegung dort sehr eingeschränkt. Man kann unter diesen Umständen nicht irgendwohin gehen, wohin man möchte, ohne die Territorien anderer zu verletzen oder die Regeln des Reisens und des Handels zu verletzen.

Die Reise von einem Ende der Galaxie zum anderen steht einfach außer Frage. Es ist eine Fantasie, zu denken, dass dies der Fall wäre. Das Reisen durch Dimensionen hat sich als so gefährlich erwiesen, dass es sehr wenige Rassen im Universum gibt, die es zu diesem Zeitpunkt jemals versucht haben; denn jene, die diese Schwellen überschritten, sind nie zurückgekehrt und konnten nie darüber berichten, und es gibt keinen Weg, sie zu finden und zu erfahren, was mit ihnen geschehen ist. Die Dimensionalität des Raums ist so komplett und die Grenzen zwischen den Dimensionen sind so signifikant, dass es sich als extrem schwierig erweist, diese Arten von Dingen zu erforschen. Sogar wo es gelungen ist, sind die Rassen in die Territorien anderer Rassen eingedrungen oder haben feindselige physische Umgebungen angetroffen und waren nie in der Lage, ihren Weg zurück zu finden.

Die Galaxie als Ganzes ist unerforscht. Nur Regionen in ihr wurden kartiert. Nur Regionen, in denen viel Handel, Reisen und die Existenz von technologisch entwickelten Nationen besteht, wurden kartiert. Darüber hinaus liegen unerforschte Territorien vor euch, manchmal sehr riesig, in denen jeder Reisende ohne bekannte Bezugspunkte verlorengehen könnte.

Raumschiffe auf Reisen verwenden Kraftstoff. Der Kraftstoff hat Grenzen. Sogar Kraftstoffe, die aus Solarenergie gewonnen wurden, haben Grenzen. Sogar Kraftstoff, der aus Kernenergie abgeleitet wurde, hat Grenzen. Wenn ihr zu weit reist, könnt ihr nicht zurückkehren. Wenn eure Erforschung zu weit führt, könnt ihr nicht zurückkehren. Wenn ihr in ein unerforschtes Gebiet einfahrt, werdet ihr auf physiologische Gefahren stoßen, und auf die Möglichkeit, in das Territorium eines anderen einzudringen, der gegenüber eurer Anwesenheit feindselig ist. Ihr würdet gewiss in unerforschten Territorien verloren gehen können, wie dies mit vielen Reisenden geschah.

Die Reichweite einer Nation auszudehnen, ist auch sehr schwierig, denn jede Niederlassung, die ihr in der Ferne errichtet, muss verstärkt werden. Sogar wenn ihr euch in eine Umgebung begebt, die relativ unbewohnbar ist, sowohl vom physiologischen als auch vom biologischen Standpunkt aus, ist die Verstärkung externer Niederlassungen sehr schwierig und erfordert einen ungeheuren Aufwand an Reisen und Ressourcen. Ferne Bergbaukolonien sind sehr empfindlich gegenüber Piraterie. Sie sind sehr empfindlich in Bezug auf einen Zusammenbruch. Sie müssen mit großen Anstrengungen aufrechterhalten werden, sogar wenn sich die entdeckten Ressourcen als von ungeheurem Wert erweisen. Infolgedessen bleiben die meisten reisenden Nationen ziemlich nahe an ihrem Zuhause und verlassen sich auf Handel, um entfernte Ressourcen zu erlangen und verlassen sich auf lokalen Handel, um zu erlangen, was sie benötigen.

Natürlich beschwören menschliche Wesen mit ihrer wundervollen Vorstellungsgabe alle Arten von wunderbaren Reisewegen herauf, um im Universum fast mühelos herumzureisen, unter Verwendung von Energie, die irgendwie von der Physik abgeleitet wurde und unbeschränktes Reisen ermöglichen kann, sogar unter Zusammenbruch von Zeit und Raum. Aber jene, die im realen Universum leben, wurden mit den Grenzen der Technologie konfrontiert. In einigen Fällen sind diese Grenzen recht hart.

Rassen, die generell reisen, erzeugen ihre eigenen Nahrungsquellen, aber sogar dies erfordert den Aufwand von Ressourcen. Jeder im physischen Reich muss noch essen und Energie in der einen oder anderen Form aufnehmen. Daher müssen sie Energie verwenden und die Ressourcen für die Erzeugung dieser Energie erlangen.

Sie müssen sich auf Technologie verlassen, die verstärkt und unterstützt werden muss. Wenn sie weit weg von ihrem Heimatplaneten oder ihrer Heimat-Operationsbasis reisen, stoßen sie auf eine immense Anzahl von logistischen Schwierigkeiten.

In Bereichen des Alls, in denen es keine hohen Konzentrationen von fortschrittlichen Nationen gibt, hat man ungeheure Schwierigkeiten mit Piraterie. Man hat ungeheure Schwierigkeiten damit, verloren zu gehen oder mit feindlichen Einflüssen oder Reaktionen auf die eigene Anwesenheit. Es gibt im All Regionen, die aus diesen Gründen einfach als zu gefährlich betrachtet werden, um darin zu reisen. Sogar Gebiete, die spärlich besiedelt sind, in denen Reiserouten und Koordinaten bestimmt worden sind, selbst dort gibt es extreme Gefahren. Im Laufe der Zeit errichten Nationen und sogar kleine Reiche eine Stabilität, die sie aufrechterhalten und auf ihrer eigenen Basis an Ressourcen und Einfluss erhalten.

Es gibt kein großes Imperium, dass die Galaxie regiert. Das ist eine komplette Fantasie. Es gibt sehr starke lokale Mächte und Machtzusammenschlüsse, häufig errichtet durch Handelsunionen oder Regierungskörperschaften, die die Handelsrouten überwachen. Aber immense Imperien, die weite Regionen regieren, funktionieren einfach nicht, denn es gibt keinen Weg, die Kontrolle über den Verlauf der Zeit aufrechtzuerhalten, und es gibt zu viele Herausforderungen, um eine Struktur dieser Größe zu zerschlagen. Jedoch gibt es Reiche, die Dutzende von Planeten, Sternensysteme und so weiter umfassen. Dies gilt besonders für eure örtliche Umgebung.

Wenn man im Universum seinen Einfluss ausdehnt, muss man jenen Einfluss kontrollieren und am Leben erhalten. Man muss ihn durch Technik erhalten. Man muss ihn durch Ressourcen erhalten. Und man muss ihn durch die konstante Bemühung erhalten, externe Niederlassungen aufrechtzuerhalten. Über einen gewissen Punkt hinaus erweist sich dies als zu schwierig, zu auslaugend für eine Nation oder sogar für einen Zusammenschluss von Nationen.

Infolgedessen gibt es große Regionen der Galaxie, die unerforscht geblieben sind und kaum jemals von irgendjemand besucht werden. Obwohl es Rassen in diesen Regionen gibt, tendieren sie dazu, keine technologische Macht zu sein. Wenn sie technologisch sind, tendieren sie dazu, innerhalb ihrer Reichwerte extrem begrenzt zu sein. Da sie nicht in der Lage sind, Handel zu betreiben oder fortschrittliche Technik von anderen Nationen über die Straßen des Handels und Kommerzes zu erwerben, bleiben sie extrem isoliert.

Dies ist das Universum, in dem ihr lebt—ein Universum großartiger Schöpfungen, aber auch ein Universum von unheimlichen Zwängen. Der Ressourcenerwerb ist ein Problem aller fortschrittlicher Nationen. Technik erfordert Ressourcen. Je größer die Technik, desto größer ist der Bedarf an Ressourcen. Je größer die Einflusssphäre, das Imperium oder das Eigentum, desto größer ist der Bedarf an Ressourcen.

Nationen, die gezwungen sind, vom Handel abzuhängen, verlieren in diesem Prozess viel von ihrer Selbstbestimmung. Wenn sie nun unfähig sind, selbst angemessen für sich zu sorgen, müssen sie sich auf angemessene externe bzw. außerirdische Versorgung verlassen sowie auf ihren politischen Einfluss, um sie zu erhalten. Für eine Nation, die versucht, frei und autark zu sein, ist das Problem des Handels und der Abhängigkeit von anderen extrem groß. Deshalb gibt es drei grundlegende Anforderungen, um im Universum frei und autark zu sein, das ist Einheit, eine geeinte Bevölkerung, Selbstversorgung und extreme Diskretion.

Wenn man Reichtum im Universum besitzt, werden andere ihn haben wollen. Sie wollen ihn euch entweder wegnehmen oder sie werden darum handeln wollen. Wenn sie darum Handel betreiben wollen, werden sie versuchen, euch zu verführen oder euch zu überzeugen, dass das, was sie euch anbieten, etwas ist, was ihr wirklich braucht, auch wenn ihr es nicht wirklich braucht. Das Problem, wenn man Reichtum hat—sei es nun biologischer Reichtum, eine Technik, die andere nicht haben, das Eigentum an einer strategisch wichtigen Welt, wie im Fall der Erde, eine Welt mit großartiger biologischer Diversität—ist, dass die Aufrechterhaltung der Kontrolle schwierig ist, wenn sich andere eurer Existenz bewusst geworden sind. Es wird unmöglich, wenn ihr für eure grundlegenden Ressourcen von anderen abhängig seid.

Wo es Handel gibt, da gibt es Einfluss. Die Ausdehnung des Einflusses in der Größeren Gemeinschaft hat ein sehr großes Ausmaß an Kompliziertheit und Macht angenommen. Für eine junge, aufstrebende Rasse wie die Menschheit stellt die Größere Gemeinschaft eine sehr gefährliche Umgebung dar. Der Reichtum eurer Welt, von dem ihr so lange profitiert habt und von dem ihr heute profitiert, sorgt für eine größere Verletzlichkeit gegenüber fremdem Interesse und Einfluss. Und da die Menschheit nach den Standards der Größeren Gemeinschaft so leicht beeinflussbar ist, bringt euch das in äußerste Gefahr.

Daher müssen eure Erwartungen an Handel und Reisen durch die Realität selbst beschränkt werden. Ihr werdet in der Lage sein, innerhalb dieses Sonnensystems frei zu reisen, solange ihr nicht die fremden Niederlassungen eines anderen hier zu entdecken versucht. Aber wenn ihr euch jenseits dieses Sonnensystems bewegt, betretet ihr eine größere Arena intelligenten Lebens, in der Territorien und Reiserouten längst etabliert sind. Ihr werdet nicht in der Lage sein zu gehen, wohin auch immer ihr möchtet, Besuche abzustatten, wo auch immer ihr möchtet oder euch zu nehmen, was auch immer ihr möchtet. Die Vorstellung, dass die Menschheit hinausgehen wird und ein leeres Universum nach Ressourcen erforschen wird, ist komplett falsch und stellt wirklich eine sehr gefährliche und sogar fatale Annahme dar.

Solange ihr schwach und machtlos seid, werden andere nicht versuchen, sich gegen euch zu verteidigen. Aber wenn ihr aggressiv und ambitioniert werdet, dann werdet ihr in gewaltige Probleme kommen. Denn in der Umgebung des Weltalls, in der eure Welt besteht, gibt es langfristig bestehende Verträge und Vereinbarungen, die zu ändern ihr nicht in der Lage sein werdet. Solltet ihr sie verletzen, so werdet ihr eine stattliche Reihe von Gegnern vor euch haben, wobei es weit jenseits eurer Fähigkeiten und Fertigkeiten sein wird, sich auf einen Kampf mit ihnen einzulassen.

Deshalb ist die Aufrechterhaltung der Autarkie auf der Erde so grundlegend notwendig, um die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschheit zu bewahren. Wenn ihr unangemessene Interventionen in der Welt verhindern wollt, dann sorgt angemessen für euch, seid nicht übermäßig gierig oder ambitioniert und gebt euch mit dem Glanz zufrieden, den die Welt euch bietet, dann könnt ihr hier über große Immunität verfügen und andere werden dies respektieren. Aber wenn ihr fortfahrt, die Welt zu verletzen—indem ihr ihre grundlegenden Ressourcen zerstört, ihren Reichtum aufbraucht, größere Instabilität und Konflikt erzeugt und die lebenserhaltenden biologischen Systeme in die Instabilität treibt—dann werden andere sich gezwungen fühlen, zu intervenieren, um diese Welt für sich zu retten. Dies ist in der Tat, was heute geschieht.

Glaubt dann nicht, solltet ihr die Welt erschöpfen, dass ihr hinausgehen könnt und euch holen könnt, was immer ihr möchtet, von großartigen Welten wie dieser, denn sie werden von anderen bewohnt, kontrolliert und überwacht sein. Und ihr seid nicht in der Lage, es mit einem Konflikt mit anderen Nationen in eurer Region aufzunehmen.

In wohl-etablierten und wohl-besiedelten Regionen des Alls ist Krieg sehr selten. Interne Konflikte mögen ausbrechen, und es gibt Wechsel in der Führung und Verwaltung in diversen Welten, manchmal sogar mit Gewaltmitteln. Aber Konflikt zwischen Welten, die miteinander handeln und interagieren, ist sehr selten.

Über lange Zeiträume wurde Krieg als untereinander destruktiv betrachtet, und es wird buchstäblich verhindert, dass er zwischen Nationen eintritt, besonders Nationen, die wichtige Ressourcen haben und die innerhalb ihrer Region mächtig sind. Dies mäßigt die Ambitionen und den Wunsch nach Eroberung, denn solche Ambitionen erweisen sich als schädlich für jeden Beteiligten. Solltet ihr euch als ambitioniert erweisen und eine Eroberung wünschen, werden die anderen sich gegen euch zusammenschließen, bis zu einem Grad, dass ihr ihnen nie widerstehen könnt.

Stabilität ist hier wichtiger als der Fortschritt des eigenen Imperiums—Stabilität und der ständige Strom der Ressourcen—eine Art von Status Quo könnte man sagen, der sich über einen langen Zeitraum als vorteilhaft erwiesen hat. Für eine junge, aggressive Rasse wie die Menschheit ist dies schwer zu verstehen. Die Menschheit ist wie ein junger Heranwachsender, der große Leidenschaften, große Ambitionen und große Pläne hat, aber tollkühn und selbstzerstörerisch ist. Die Menschheit hat sich noch nicht in eine reife Umgebung erhoben, in der solche Leidenschaften und eine solche Tollkühnheit nicht toleriert werden.

Ihr lebt in einem Universum voller Einschränkungen. Es ist kein Ort, in dem es keine Grenzen gibt, in dem du irgendetwas sein kannst, irgendetwas tun kannst, irgendetwas schädigen kannst, irgendetwas gewinnen oder irgendetwas erobern kannst. Du musst dies verstehen. Sogar in einer spärlich besiedelten Region des Weltraums wärest du nicht in der Lage, dies lange zu tun.

Eure Nachbarn sind mächtig. Du möchtest nicht gegen sie kämpfen. Es wird genügen, die Grenzen deiner Welt vor unangemessenem Eindringen zu schützen—vor Ressourcensuchern und wirtschaftlichen Kollektiven, vor opportunistischen Gruppen, die hier einen Einfluss etablieren möchten und die hier Handel etablieren möchten. Eure Grenzen zu schützen wird schwierig genug sein. Niemand kommt und übernimmt die Welt mit Gewalt, es sei denn, ihr erweist euch als so aggressiv, so destruktiv und so destabilisierend für die örtliche Region des Weltraums, dass ihr euch als ein zu großes Sicherheitsproblem für andere Welten erweist.

Jedoch liegt die Möglichkeit hierzu weit in der Zukunft und die Menschheit sieht sich hier zuhause mit großen Problemen konfrontiert—Probleme, die ihre Fähigkeit bestimmen werden, sich zu vereinen und existenzfähige Verwalter dieser Welt zu bleiben. Ihr werdet mit den Großen Wellen des Wandels konfrontiert und allem, was das von euren Nationen und Völkern erfordert. Ihr müsst euch der Intervention entgegenstellen, die heute auf der Welt erfolgt ist, die von Ressourcensuchern durchgeführt wird—von Gruppen, die in dieser Region des Weltraums nicht wohlangesehen sind, von jenen, die herumreisen und versuchen auszunutzen, wen oder was auch immer sie können. Diese Gruppen vertreten keine etablierten Welten oder etablierten Mächte, denn diese Mächte führen ihre Angelegenheiten nicht in dieser Weise.

Hier könnt ihr sehen, wie die Menschheit nicht ihre kollektive Reife erlangt hat und nicht ihre destruktiven Tendenzen und ihr ambitioniertes Verhalten, ihre Gier und so weiter unter Kontrolle hat. Ihr könnt sehen, dass ihr wie ein wilder Teenager seid, aber in einer Nachbarschaft von etablierten Erwachsenen lebt. Doch es gibt räuberische Kräfte in eurem örtlichen Universum, die versuchen werden, eure Tollkühnheit und eure Naivität zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen. Wir werden in späteren Aufsätzen darüber schreiben.

Vorläufig müsst ihr akzeptieren, dass es ernste Beschränkungen gibt, was die Menschheit in ihrem örtlichen Universum tun kann. Wenn ihr wachst und expandiert, wenn ihr in der Lage seid, den Großen Wellen des Wandels standzuhalten, die in eurer Welt auftreten, werdet ihr euch mit anderen Rassen auseinandersetzen müssen, die sich seit sehr langer Zeit etabliert haben und die Kontaktregeln aufgestellt haben, Reiseregeln und Handelsregeln, die seit sehr langer Zeit getroffen wurden und gut festgelegt wurden.

Ihr müsst erwachsen und verantwortlich werden und, falls es euch möglich ist, so viel Selbstversorgung, wie in dieser Welt möglich, aufrechterhalten. Denn wenn ihr eure Selbstversorgung verliert, verliert ihr die große Möglichkeit und das Versprechen, eine freie und unabhängige Rasse zu sein. Um Teil von größeren Handelsnetzwerken zu werden, werdet ihr von diesen Netzwerken beeinflusst, und sie werden in einem hohen Maß bestimmen, was ihr tun könnt und was ihr nicht tun könnt. Ihr werdet einen sehr hohen Preis dafür bezahlen müssen, dass ihr in Handel mit ihnen eintretet, denn sie werden euch beeinflussen und in bestimmten Fällen werden sie versuchen, euch auszunutzen. Ihr stellt einen Neuankömmling dar—eine schwache und instabile Rasse, eine Rasse, die leicht überredet und manipuliert werden kann. Denn sogar sehr stabile Nationen werden versuchen, schwache, aufstrebende Rassen wie eure zu ihrem Vorteil und ihrer Stabilität auszunutzen.

So ist die Natur des Lebens in physischer Realität. Ob ihr Eingeborene seid, die in der Welt leben oder ob ihr in einer fortschrittlichen Nation im Universum lebt, es ist dieselbe Realität. Es ist dasselbe Problem von Wettbewerb und Überleben, von Überredung und Einfluss. Die Härten und die Schwierigkeiten des manifesten Lebens enden nicht durch die Kultivierung fortschrittlicher Technik. In der Tat kompliziert die Kultivierung einer fortschrittlichen Technik euer Leben und macht es in vieler Weise schwieriger und herausfordernder und wirkt einladend in Bezug auf das Interesse und den Einfluss von anderen, mit denen ihr euch dann auseinandersetzen müsst. Dies ist eine Tatsache des Lebens im gesamten Universum. Es ist eine Realität des physischen Lebens selbst.

Der Reichtum , den ihr habt, dürft ihr nicht offen zeigen. Ihr dürft nicht in der Größeren Gemeinschaft angeben. Ihr werdet lernen müssen, extrem diskret zu sein, dabei, mit wem ihr in Kontakt tretet, die Art des Kontaktes, wer eure Welt besuchen darf, was sie hier machen und so weiter—alles Dinge, die ihr jetzt nicht tut, die ihr in der Zukunft tun müsst.

Es ist wie das Aufwachsen als Individuum—jung und tollkühn, denkend, dass man etwas Beliebiges sein kann und tun kann, außer Kontrolle und unberechenbar zu sein. Dann kommt ihr in eine reife Umgebung und ihr beginnt, mit der Art von Zwängen konfrontiert zu werden, die dort herrschen. Ihr stellt fest, dass nicht jeder an euch interessiert ist, dass euch nicht jeder mag und dass ihr nicht tun könnt, was ihr möchtet. Irgendetwas zu leisten erfordert eine Menge Planung und Arbeit. Wenn ihr ein aufrichtiges und glückliches Individuum sein wollt, müsst ihr bestimmte Arten von Leidenschaften und Tendenzen bei euch selbst einschränken. Ihr müsst Euch bestimmter Verführungen in eurer Umgebung bewusst werden, die eure Redlichkeit untergraben und euch als Person schwächen.

Die Analogie ist hier sehr stark. Sie ist sehr angemessen. Die Gefahren, denen ein junger Erwachsener in der Welt konfrontiert ist—die Verführungen, denen er ausgesetzt ist, die Einflüsse, denen er ausgesetzt ist, die Zwänge, mit denen er fertig werden muss—sie ähneln sehr der aktuellen Position der Menschheit im All. Ihr steht vor Zwängen, Einflüssen, Verführungen und Schwierigkeiten. Und doch ist es beim Erwachsenwerden für eine junge Person notwendig, wichtig und vorteilhaft und bietet gute Gelegenheiten, und ebenso hat das Heranwachsen der menschlichen Familie große Vorteile und bietet große Gelegenheiten.

Für Einheit in dieser Welt zu sorgen und Stammeskonflikte zu beenden, wird eine immense Anstrengung für die Menschheit sein und euch gestatten, eure Energien produktiveren und kreativeren Unternehmungen zu widmen. Als Teil der Größeren Gemeinschaft werdet ihr Weisheit von der Größeren Gemeinschaft lernen, Weisheit, die euch sowohl auf individueller Ebene voranbringt als auch auf kollektiver Ebene. Denn obwohl große Konkurrenz besteht und Freiheit selten im Universum ist, gibt es viel Weisheit dort. Die Neue Botschaft für die Menschheit bringt euch Weisheit aus der Größeren Gemeinschaft, so dass ihr sie verstehen könnt und in eurem eigenen individuellen Leben anwenden könnt.

Indem ihr versteht, dass alle Rassen nach Ressourcen suchen müssen, könnt ihr beginnen, zu verstehen, warum irgendjemand zu eurer Welt kommen sollte. Sie möchten entweder ihre Sicherheit verbessern, oder sie sind hier, um Ressourcen zu erlangen und zu erwerben. Es gibt keinen anderen Grund, um Welten zu besuchen. Glaube nicht, es gibt eine Menge Tourismus in der Größeren Gemeinschaft. Vielleicht mag es ihn zwischen Handelspartnern geben. Es besteht das Problem der biologischen Gefahren. Ihr mögt zu einer anderen Welt reisen, um ein Museum zu besuchen oder eine Art von Naturerscheinung jener Welt, aber da ihr nicht von jener Welt seid, besteht immer das Problem der biologischen Verseuchung. Und dieses Problem wurde universell nicht gelöst. Zwischen Nationen oder Welten, die regelmäßigen Kontakt haben, kann dies gesteuert werden. Aber für einen Outsider wäre es entweder verboten oder extrem eingeschränkt, diese Reiche zu betreten. Daher müsst ihr verstehen, dass jeder, der zu eurer Welt kommt, entweder kommt, um seine Sicherheit zu verbessern oder um gegenwärtigen oder zukünftigen Zugang zu Ressourcen zu erlangen.

In der Größeren Gemeinschaft hat man es mit einer erwachsenen Umgebung zu tun, in der die Notwendigkeit von Ressourcen immer präsent ist und extrem belastend ist. Niemand kommt zu dieser Welt auf Urlaub. Niemand kommt zu dieser Welt zu einem wissenschaftlichen Projekt, wobei eine Klasse von Studenten auf Exkursion geführt wird. Diese Welt ist bei weitem zu gefährlich für eine fremde Nation, so etwas zu tun. Man kann hier bereits den Grad erkennen, in dem eure Annahmen und Erwartungen außerhalb der Realität der Situation liegen, wie eure Erwartungen in Bezug auf den Kontakt mit fremdem Leben im Universum sich wirklich auf ein anderes Fundament stellen müssen und dass es Kriterien gibt, die geschaffen werden müssen, damit dieser Kontakt wirklich für jeden Beteiligten vorteilhaft ist.

Ihr müsst dann auf die Sterne schauen, nicht als einen Ort des Entkommens und nicht als wundersame Umgebung, in der ihr frei von den Schwierigkeiten und Zwängen des Lebens hier auf der Erde seid. Ihr dürft die Sterne und das Weltall nicht als ein Refugium betrachten, sondern als eine Darstellung von Leben auf einer größeren Skala. Viel von dem, vor dem ihr hier auf der Erde steht, wird im Weltall vor euch stehen, aber auf einer viel größeren Skala und in viel extremerer Art und Weise.

Zum Beispiel wird der Mangel an Freiheit, der in vielen Teilen der Erde besteht, noch viel extremer in der Größeren Gemeinschaft. Der anstrengende Kampf um Ressourcen, den ihr auf der Erde erfahrt, besonders unter den ärmeren Völkern, wird in der Größeren Gemeinschaft extremer. Die Notwendigkeit, die Gesellschaften und das individuelle Verhalten zu kontrollieren, wird in der Größeren Gemeinschaft extremer. Die Probleme in Handel, Reisen und Verhandlungen sind in der Größeren Gemeinschaft extremer und schwieriger. Die Notwendigkeit, Krieg und Konflikt einzuschränken ist extremer in der Größeren Gemeinschaft. Die Größere Gemeinschaft ist eine größere Version eures Lebens hier, größer in jeder Hinsicht.

Das Problem der Erhaltung der körperlichen Gesundheit ist in der Größeren Gemeinschaft extremer, wo du mit Wesen konfrontiert wirst, die sich in völlig anderen biologischen Umgebungen entwickelt haben oder die sich in sterilen Umgebungen entwickelt haben. Das Problem der Verseuchung ist extrem. Jemand könnte in diese Welt kommen, ein Virus oder einen Satz von Viren aufnehmen, ihn mit nach Hause nehmen und seinen gesamten Planeten infizieren, und damit die meisten, wenn nicht alle Bewohner auslöschen. Das ist es, wie die Verseuchung wirklich wirkt. Fortschrittliche medizinische Technik hat dieses Problem nicht ausgeschaltet.

Die Sorge, die man seinem Leben und seinen Angelegenheiten entgegenbringen muss, ist extremer in der Größeren Gemeinschaft. Das Problem, klarzukommen, ist schwieriger in der Größeren Gemeinschaft. Das Problem, mit anderen zurechtzukommen, die anders sind als ihr, ist extremer in der Größeren Gemeinschaft, da die Unterschiede zwischen euch und ihnen so viel größer sind. Das Problem der Kommunikation mit anderen ist extremer in der Größeren Gemeinschaft, wo die Unterschiede von Natur, Temperament und Erscheinung so groß sind.

Schaut daher nicht zu den Sternen als einem Ort des Entkommens vom Leben. Schaut nicht auf die Aussicht von Raumfahrt als einem wunderbaren Abenteuer in unerforschte und unbewohnte Gegenden. Glaubt nicht, dass ihr irgendwohin gehen könnt, wohin ihr wollt und dass ihr im Laufe der Zeit eine Technik entwickeln werdet, um rasch durch alle Dimensionen des Lebens zu reisen und im Universum herumzuflitzen, als ob es eure eigene Nachbarschaft wäre. Glaubt nicht, eure Transportmittel werden euch blitzschnell irgendwohin bringen, wohin ihr möchtet. Solche Bemerkungen sind von jungen Rassen, voller Vorstellungskraft und hoffnungsvoller Erwartung vorherzusehen. Aber sie passen nicht in die Realität des Lebens, wie es sich über einen längeren Zeitplan entwickelt hat.

Es gibt Nationen in eurem örtlichen Universum, die seit zwanzig- oder dreißigtausend Jahren bestehen. Sie haben ein Niveau der Konformität eingerichtet, das sehr strikt ist. Sie bemühen sich nicht um soziale Neuerung und die meisten von ihnen haben keine Vorstellung von individueller Freiheit irgendeiner Art. Ihr würdet es extrem schwierig, wenn nicht unerträglich finden, in ihnen zu leben.

Freie Nationen sind selten und sehr zurückgezogen. Sie reisen nicht herum und versuchen, ihre Flagge in anderen Welten zu hissen. Wenn sie sich an planetarischem Handel beteiligen, so ist das zu einem sehr beschränkten Grad. Und sie heißen Besucher nicht in ihren Welten willkommen. Sie bleiben isoliert und diskret und bewachen ihre Grenzen sorgfältig.

Wie Wir bereits zu Beginn sagten, ist Vieles dieser Offenbarung anders als eure Vorstellungen und vielleicht sehr enttäuschend für eure Erwartungen, sogar bis zu dem Punkt, dass ihr nicht akzeptieren wollt, was hier vorgestellt wird. Ihr mögt noch wünschen, eure Hoffnungen und eure Träume und eure Fantasien zu haben. Aber leider stellt das Universum alle Probleme und Schwierigkeiten des physischen Lebens dar, die Probleme und Schwierigkeiten des Lebens in Trennung—in einem getrennten Zustand, getrennt von Gott. Diese Probleme bestehen hier und überall in der physischen Realität. Sogar Rassen, die eine sehr stabile Selbstversorgung eingerichtet haben, sogar sie haben reale Probleme mit der Herrschaft und mit dem Umgang mit externen Kräften. Und sie müssen sehr wachsam in Bezug auf ihre Begegnungen und die Einflüsse sein, die sie von der Größeren Gemeinschaft selbst erhalten könnten.

Wenn ihr also in die Größere Gemeinschaft des intelligenten Lebens aufstrebt, begebt ihr euch in eine weite und komplizierte Demonstration des Lebens, das in Vielem dem ähnlich ist, was hier auf der Erde erforderlich ist. Was anders ist, ist, dass es viele verschiedene Teilnehmer gibt, die sehr unterschiedlich voneinander sind und sehr unterschiedlich von euch. Und die Komplexität des Kontaktes und des Handels ist groß und erfordert eine ungeheure Verfeinerung, große Sorgfalt und große Wachsamkeit. Doch die Möglichkeiten für die eigene Welt können bedeutend sein, wenn man ohne Aggression und Ambition vorgeht und wenn man erkennt, dass Freiheit und Stabilität von weit größerem Wert im Universum sind als Eroberung und Expansion.

Zivilisationen und Nationen, die in der Lage waren, im Laufe der Zeit zu überleben, sind zu diesen Schlussfolgerungen gekommen. Jene, die versuchen zu expandieren und zu erobern, wurden am Ende von Anderen zerstört oder übernommen, denn ihr Benehmen konnte in einer Umgebung der Größeren Gemeinschaft nicht beibehalten werden, wo es viele Rassen gibt, die versuchen, Stabilität und Sicherheit aufrechtzuerhalten.

Die größten Bedrohungen sogar für die etabliertesten Nationen im Universum sind: der Verlust von Ressourcen, biologische Verseuchung und Umweltkollaps. Diese drei Faktoren beeinflussen das Verhalten von stabilen und entwickelten Nationen mehr als alles andere. Während Krieg und Konflikt in vielen Regionen des Weltraums selten sind, gibt es Konkurrenz und Einfluss im Überfluss. Und dies bedroht die Souveränität der Nationen und ihren Zugang zu den nötigen Ressourcen.

Was daher den etablierten Nationen in eurer Nachbarschaft im Weltall Sorge bereitet, unterscheidet sich von dem, was die Nationen der Erde besorgt macht, die sich auf Wachstum und Expansion in einer Welt abnehmender Ressourcen konzentrieren. Eure Umstände werden es erfordern, heranzureifen oder zu scheitern. Auf Stabilität und Sicherheit wird immer mehr die Betonung eurer Völker, eurer Nationen und eurer Führer gelegt werden. Die Vorstellung von Eroberung wird immer gefährlicher, destruktiver und konterproduktiv in euren Geschäften untereinander. Und die Notwendigkeit, eure Ressourcen zu sichern, wird die vorherrschende Konzentration dieses Jahrhunderts und der kommenden Zeiten werden. Da ihr in die Größere Gemeinschaft aufstrebt und da ihr bis zu einem solchen Grad in der Welt gewachsen seid, wird diese Betonung nun euer Schwerpunkt.

Unbemerkt von euch bereitet ihr euch auf die Größere Gemeinschaft vor. Konfrontiert mit einer Welt abnehmender Ressourcen bereitet ihr auch tatsächlich auf die Größere Gemeinschaft vor, wo das Problem der Sicherung von Ressourcen ständig und laufend herrscht und universell erfahren wird. Wirkliche Freiheit, falls sie eingerichtet und erhalten werden kann, wird Einheit, Selbstversorgung und große Diskretion erfordern—hier und überall.