Wie offenbart
Marshall Vian Summers
am 14. Oktober 1994 –
in Boulder, Colorado

Über diesen Text

Was du in diesem Text liest, ist die Transkription der Originalstimme des Engelsrates, wie sie über den Boten Marshall Vian Summers sprach.

Hierbei wird die originale Kommunikation von Gott, die jenseits von Worten existiert, vom Engelsrat, der über die Welt wacht, in menschliche Sprache und menschliches Verständnis übersetzt. Der Rat bringt dann Gottes Botschaft über den Boten dar, woraufhin sie transkribiert und euch und allen Menschen verfügbar gemacht wird.

In diesem bemerkenswerten Prozess spricht die Stimme der Offenbarung erneut. Das Wort und der Klang sind in der Welt. Mögest du der Empfänger dieses Geschenks der Offenbarung sein und mögest du offen sein, ihre einmalige Botschaft für dich und für dein Leben zu empfangen.

Anmerkung an den Leser:
Diese Übersetzung wurde der Society von einem Schüler der Neuen Botschaft verfügbar gemacht, der den englischen Originaltext als Freiwilliger übersetzt hat. Wir stellen diese Übersetzung in dieser frühen Form zur Verfügung, damit jeder Gelegenheit hat, sich mit einem Teil der Neuen Botschaft in seiner eigenen Sprache zu befassen.

Der Weg der Kenntnis kann nicht ganz allein erlernt werden. Er lehrt dich, dass du in Beziehung zum Leben um dich herum stehst und lehrt dich, wie du in Beziehung zum Leben um dich herum auf jeder Ebene deiner Existenz bist. Er lehrt dich, mit deinem Körper, mit deinem Verstand und mit der Kenntnis selbst in Beziehung zu stehen. Er lehrt dich, mit anderen Menschen, mit Gruppen von Menschen, mit Bewegungen in der Welt, mit Kräften in der physischen Umgebung und mit Kräften in der mentalen Umgebung in Beziehung zu stehen. Und schließlich bereitet er dich vor und lehrt dich über deine Beziehung zur Größeren Gemeinschaft, jenem großen Panorama eines vielfältigen intelligenten Lebens, in das eureWelt nun eintritt.

Im Gegensatz zu den Idealen und Überzeugungen der Kulturen und Gesellschaften hier in der Welt muss es zu einem stillschweigenden Verständnis werden, dass man andere braucht, die einem helfen, nicht nur etwas zu tun, sondern auch etwas zu lernen und zu verwirklichen. Einer der Schritte, der dir in den Schritten zur Kenntnis begegnen wird, ist die Vorstellung, dass du allein nichts tun kannst. Dies ist eine Aussage vollständiger Wahrheit, obwohl du es wahrscheinlich nur teilweise glauben wirst. Aus einem Zustand der Trennung heraus glauben die Menschen, dass sie ihr Leben bestimmen können, dass sie ihrer Realität einen Kontext geben können und dass sie sich selbst einen Sinn und eine Richtung geben können. Das ist es, was zur Trennung geführt hat und das ist es, was sie aufrechterhält.

Die Vorstellung, dass man allein nichts tun kann, reicht tief in das Fundament der eigenen Sichtweise und tatsächlich in die ganze Vorstellung der Trennung. Das ist eine revolutionäre Vorstellung, aber wie alle großen Vorstellungen muss sie richtig verstanden und angegangen werden. Man kann sie nicht einfach leugnen oder daran glauben. Du musst lernen, was sie bedeutet und wie sie in realen Situationen, denen du in deinem Leben begegnen wirst, sinnvoll eingesetzt werden kann.

Die Vorstellung, dass ihr getrennt seid, basiert auf der Annahme, dass ihr besser für euch selbst sorgen, euch besser führen und euer Schicksal besser bestimmen könnt als der Schöpfer. Dieser grundlegende Glaube ist die Quelle aller Vorstellungen, die sie verstärken, und er ist die Quelle allen Elends, das die Menschheit plagt. Es ist der große Schleier über dem Geist der Menschheit, der ihn in einem Zustand der Verwirrung und Dunkelheit hält. Dieser Schleier bedeckt den Verstand so sehr, dass der Verstand nicht unterscheiden kann zwischen dem, was real ist und dem, was man sich vorstellt, was man erkennt und was man für gut hält und was man erhofft, was nicht gut ist und was man fürchtet. Hier erschafft der Verstand eine Hülle um sich selbst und überall, wohin er sieht, sieht er seine eigenen Vorstellungen. Wenn er in die Welt hinausschaut, kann er kaum sehen, was passiert.

Ohne die Instinkte des Körpers und die Präsenz der Kenntnis wärst du nicht einmal in der Lage, in der physischen Welt zu funktionieren, so dominiert wärst du von deinem Denken, deinen Annahmen und deiner Vergangenheit. Du kannst hier arbeiten, aber du arbeitest nicht sehr effektiv in dem Zustand der Trennung.

Wenn du die natürliche Welt um dich herum betrachtest, wirst du eine Demonstration des Gedankens sehen, dass du allein nichts tun kannst. Alle Pflanzen und alle Tiere arbeiten in einem großen Netzwerk der Interaktion namens Natur. Man kann eine Pflanze oder ein Tier nicht aus ihrer natürlichen Umgebung nehmen und sie gedeihen oder gar überleben lassen, es sei denn, man versucht, ihre Umgebung zu replizieren, weil sie mit allem anderen verbunden sind, so wie man es selbst ist. Die Einsamkeit, das Gefühl der Isolation, die Angst vor Leben und Tod, der Verdacht gegenüber allen vielversprechenden Ideen, die Treue zu den eigenen Überzeugungen, das Festhalten an den wenigen Besitztümern, die Identifikation mit dem Körper unter Ausschluss des Verstandes—all das ist ein Ergebnis dieser Sichtweise der Trennung. Es ist ein komplettes Glaubenssystem. Mit komplett meinen Wir, dass es sich selbst erneuert. Es bringt sich in jedem Moment selbst zur Welt.

Woher weißt du, dass das echt ist? Wir geben dir ein Beispiel. Wenn du die Meditationen der Größeren Gemeinschaft praktizierst, wirst du sehen, wie viel Angst du vor dem Mysterium hast, sobald du in der Lage bist, deinen Verstand in einen fokussierten Zustand zu bringen. Du wirst sehen, wie viel Angst du hast, über deine Vorstellungen hinauszugehen. Du wirst dein Zögern und deine Zurückhaltung spüren. Und du wirst Momente der Stille haben, aber du wirst dort nicht lange verweilen können, weil du noch nicht die Fähigkeit hast, dies für längere Zeit zu erleben. Du wirst sehen, wie viel Angst du vor dem Schöpfer und den Unsichtbaren hast, auch wenn du sie dringend brauchst. Du wirst sehen, wie dein Verstand vor Angst und Misstrauen und all den Lagen von Vorstellungen, Überzeugungen, Bräuchen, Ritualen und Traditionen geschützt wird, die diese grundlegende Angst vor dem Leben und Misstrauen gegenüber dem Göttlichen unterstützen.

Alle Menschen haben das bis zu einem gewissen Grad, sonst wären sie nicht auf der Welt. Diese Welt ist ein Ort, an den Menschen kommen, um zu lernen, sich anzuschließen. Sie können sich nicht an alles anschließen, weil sie dazu noch nicht in der Lage sind und für die meisten Menschen hier ist es die größte Herausforderung, sich mit einem anderen Menschen sinnvoll zusammenzuschließen. Einige wenige sind in der Lage, sich Menschen auf der Ebene der Gruppe anzuschließen. Ganz selten ist ein Individuum in der Lage, sich der Menschheit auf der Ebene der Menschheit anzuschließen. Eine bemerkenswerte Person ist in der Lage, sich dem Leben auf der Ebene des Lebens in dieser Welt anzuschließen.

Deine größte Herausforderung ist daher, dich anderen sinnvoll anschließen zu können. Denke nicht, dass du das Göttliche annehmen und eins mit allem Leben werden kannst, wenn ihr nicht einmal eine sinnvolle und funktionierende Beziehung zueinander aufbauen könnt. Mit anderen wirst du deine wahre Fähigkeit und Affinität sehen, unabhängig davon, welche großen Ideale und Überzeugungen du von deiner Fähigkeit hast, dich dem Leben in einer größeren Arena anzuschließen. Hier haltet ihr euch gegenseitig klein, wie ihr solltet. Hier mäßigt man gegenseitig die grandiosen Ideen. Und hier ermutigt man sich gegenseitig, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen.

Falsche Vorstellungen über sich selbst und große Ideen stehen in direktem Zusammenhang mit einem Mangel an Selbstvertrauen, weil es ein grundlegendes Misstrauen gegenüber der Kenntnis gibt und deshalb muss es einen großen Ausgleich dafür geben. Hier bauen sich die Menschen nach eigener Einschätzung auf, sind aber grundsätzlich unsicher. Sie müssen andere Menschen davon überzeugen, dass sie das sind, was sie glauben zu sein, weil sie es nicht wissen. Sie müssen ständig die Zustimmung und Bestätigung anderer einholen, weil ihr eigenes Fundament schwach und fehlbar ist. Sie sind ohne Kenntnis in ihren Bewertungen, deshalb brauchen sie ständige Bestätigung.

Der Mann oder die Frau der Kenntnis braucht das nicht. Sie brauchen keine ständige Anerkennung. Sie brauchen nicht, dass andere immer von ihrer Größe sprechen und wie wunderbar sie sind. Sie müssen ihre spezifischen Fähigkeiten nicht propagieren und feiern lassen. Sie müssen nicht im Mittelpunkt stehen.

Mit Kenntnis kommt echte Sicherheit und mit Kenntnis kommt echte Beziehung. Du kannst deine Beziehung zur Kenntnis nicht vollständig aufbauen, ohne eine sinnvolle Beziehung zu einem anderen aufzubauen. Und der Sinn dieser Beziehung basiert auf einem Höheren Zweck und einem größeren Sinn im Leben. Denn du hast bereits Beziehungen, die dir helfen, die alltäglichen Aktivitäten deines Lebens zu bewältigen. Vielleicht sind es keine starken Beziehungen. Vielleicht sind es keine zweckbestimmten Beziehungen. Vielleicht sind es Beziehungen, die Zwecklosigkeit und Abhängigkeit repräsentieren und eher auf Notwendigkeit als auf Kenntnis beruhen.

Jedoch ist die Beziehung, von der Wir sprechen, eine Beziehung, die auf Kenntnis basiert. Diese Beziehung dient einem Höheren Zweck. Sie ermöglicht dir, die Wildnis des Lebens zu betreten. Sie ermöglicht dir, die zweite große Etappe deines Lebens hier zu beginnen. Nur ein Begleiter, der den tieferen Wert und Sinn in dir erkennt, kann dich auf diese Weise unterstützen, dich ermutigen, vorwärts zu gehen und dir die Freiheit dazu geben. Nur ein solcher Begleiter wird deine Bedürfnisse, deine Unsicherheit und deinen Mut respektieren.

Wenn du in der Wildnis bist, wirst du erkennen, dass du alleine nicht sehr weit gehen kannst, denn deine Vorstellungen und dein Glaube werden dir jetzt keine Sicherheit geben. Du bist im Neuland. Du siehst Menschen um dich herum und sie verstehen deine Erfahrung nicht. Sie scheinen nicht das zu fühlen, was du fühlst oder das zu denken, was du denkst. Sie sind nicht von dem beunruhigt, was dich beunruhigt. Sie haben nicht die Erfahrungen, die du machst. Sie haben nicht die gleichen Kriterien oder Prioritäten, die du jetzt entwickelst. Sie sind immer noch um dich herum, aber es ist, als ob du in einer anderen Welt wärst. Du betrittst die Wildnis. Sie sind immer noch weit zurück, in einer Welt, in der alles für sie bestimmt ist und nur ihre Vorstellungen, Überzeugungen und Konditionierungen aus der Welt geben ihnen die Gewissheit und Sicherheit, die sie haben.

In der Wildnis braucht man eine neue Art von Beziehung. Nur die Kenntnis wird dich hierher tragen. Nur die Kenntnis wird dich hierherführen. Nur die Kenntnis weiß, wohin man geht und warum man dorthin gehen muss. Nur die Kenntnis weiß, was es bedeutet, in die zweite große Lebensphase einzutreten. Nur die Kenntnis weiß, was echter Bau des Fundaments bedeutet und warum er unerlässlich ist. Nur andere, die die Kenntnis teilen, können dich jetzt unterstützen und ein echter Gewinn für dich sein. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie stark an Kenntnis sind, aber sie verstehen, dass man tun muss, was man tut, auch wenn sie nicht erklären können, warum. Sie unterstützen das, was du tust, weil sie wissen, dass sie es müssen. Sie beziehen sich auf deine Erfahrung aufgrunddessen, was sie selbst erleben. Sie bieten dir Trost, weil sie Trost brauchen. Sie geben dir Sicherheit, denn sie brauchen Sicherheit.

In der Wildnis besteht ein größeres Bedürfnis nach gegenseitiger Abhängigkeit. Hier verlasst ihr euch aufeinander—nicht zum persönlichen Vorteil, nicht zum persönlichen Ruhm, nicht um euch in eure romantischen Fantasien einzumischen, sondern für Kenntnis, Gewissheit und Bestätigung. Echte Gemeinschaft wird in der Wildnis möglich, weil sie gebraucht und geschätzt wird und ihr größtes Kapital erkannt wird. Davor ist Gemeinschaft nur etwas, dem man beitritt, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen und man tritt ihr nie vollständig bei, weil es als Schwäche angesehen wird, zu irgendetwas zu gehören. Hingabe wird als Zeichen der Schwäche in einer Gesellschaft gesehen, die Helden und Heldinnen anbetet.

Denke zum Beispiel an die Religionen eurer Welt. Viele Menschen fühlen sich wohler, wenn sie Jesus, Buddha und Mohammed idealisieren, als wenn sie sich wirklich in die Lehren dieser Traditionen einbringen würden. Die Heldenverehrung tritt an die Stelle ihrer eigenen persönlichen Arbeit und Bemühung und so werden diese Lehrer zu Idolen der Anbetung. Das ist üblich und man kann es überall um sich herum sehen. Sieh dir an, wie die Menschen in euren Sportveranstaltungen, in eurem Kino verehrt werden. Jeder sucht jemanden, an den er glauben kann, als ob der Glaube an jemanden echte Hoffnung und Impulse für Veränderungen gibt. Es ist also eine merkwürdige Sache, dass die Menschen zwar Angst haben, sich irgendetwas hinzugeben, aber sie würden andere Menschen ohne einen weiteren Gedanken anbeten. Andere zu verehren und zu idealisieren ist nicht dasselbe wie sich ihnen anzuschließen. In der Tat, ordnest du sie über dir selbst an, wo sie außer Reichweite sind. Schönheit, Kraft, Exzellenz, Kompetenz—das sind die Kriterien für Helden und Heldinnen. Sie sind die Götter deiner Welt. Sie rufen mehr Hingabe und Aufmerksamkeit hervor als der Schöpfer oder all jene, die dem Schöpfer dienen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Welt.

Es gibt keine Helden oder Heldinnen auf dem Weg der Kenntnis. Es gibt Anfänger. Es gibt fortgeschrittene Schüler. Und es gibt Menschen, die überhaupt keine Schüler sein können. Es gibt Menschen, die gegen die Kenntnis ankämpfen. Es gibt Menschen, die die Kenntnis unterstützen. Es gibt Praktizierende und es gibt die Verbündeten der Praktizierenden, jene Menschen, die nicht erlernen können, aber dennoch die große Sache der Kenntnis unterstützen.

Eines der Dinge, die die Wildnis so unverständlich machen, ist, dass man allein eintreten muss und dass die Grundlage, die man früher für die Beziehung zu anderen geschaffen hat, hier nicht mehr gilt. Dadurch entsteht ein Gefühl der Entfremdung und Isolation. Aber in Wirklichkeit wirst du einfach ehrlich über den Zustand der Trennung. Wenn die Vortäuschungen weggenommen werden, wenn die falschen Annahmen entfernt werden, wenn du in eine Situation gebracht wirst, in der deine Ideale und deine Überzeugungen die Realität nicht bestätigen können, dann wirst du sehen, wie verletzlich und wie allein du bist. Dies zeigt deine Situation, wie sie wirklich ist, aber es tut weit mehr als das. Es ermöglicht dir auch, die Realität der Kenntnis und den wahren Sinn und Zweck der Beziehung zu einem anderen zu erfahren.

Ein Fundament für Kenntnis kann nicht allein geschaffen werden, denn es ist eine Gruppenarbeit. Das bedeutet, dass du Verbündete und Begleiter auf dem Weg der Kenntnis brauchst. Denke daran, es geht nicht darum, ein Held oder eine Heldin zu werden. Es geht darum, eine größere Kapazität und Lebenserfahrung zu erlangen.

In der Wildnis wirst du früher oder später erkennen, dass du andere brauchst. Und du wirst sie aus den richtigen Gründen brauchen. Du wirst sie brauchen, um zu beweisen, was du weißt. Du wirst sie brauchen, um deinen größeren Anreiz im Leben zu unterstützen und zu fördern. Du wirst sie brauchen, um deine tieferen Neigungen widerzuspiegeln. Du wirst sie brauchen, um Mut zu zeigen, während du Mut lernst. Und du wirst sie brauchen, um Mut zu fassen, wo du selbst Mut bewiesen hast.

Hier baust du ein Netzwerk der Unterstützung auf, nicht nur für die alltäglichen Aktivitäten deines Lebens—um Geld zu verdienen, Nahrung zu kaufen, Unterkunft zu haben, um dich um all die kleinen Besorgungen des täglichen Lebens zu kümmern—sondern Unterstützung bei dem Betreten und der Beteiligung in der Wildnis; Unterstützung für das Fühlen, Finden und Folgen von Kenntnis; Unterstützung für das Erleben und Klären des Sinnes für Berufung und Dringlichkeit, der dich vorwärts bringt und der dich nicht zu deinem bequemen, aber falschen Leben zurückkehren lässt. Das sind Menschen, die dich kennenlernen können. Das sind Menschen, die sich für dich einsetzen, solange sie sich für die Kenntnis in sich selbst einsetzen können.

Was ist die Wildnis, wenn nicht, dem Leben zu begegnen, wie es wirklich ist? Was ist die Wildnis anderes, als außerhalb deiner Erklärungen und Vorstellungen zu leben? Was ist die Wildnis anderes, als der Ort des Übergangs zwischen dem Leben des Verstandes und dem Leben des Herzens; zwischen der Trennung vom Leben und einem ängstlichen Beobachter, um ein vollwertiger Teilnehmer zu werden; von einer isolierten Person, die durch ihre eigenen Überzeugungen und Ideen und die Überzeugungen und Ideale eurer Kultur isoliert ist, zu einer Person zu werden, die die Illusion der Trennung durchdrungen hat und die eine tiefe Bindung zum Leben fühlt und versucht zu lernen, was dies bedeutet und wie dies unterstützt werden kann.

Um eine Grundlage für das Lernen und Leben des Weges der Kenntnis zu schaffen, brauchst du eine Gemeinschaft. Das bedeutet nicht, dass du mit anderen weglaufen und versuchen musst, in einer Art philosophischer Anordnung zu leben. Es bedeutet, dass du dich auf andere verlassen kannst, die mit dir in der Wildnis sind. Dieses Vertrauen kann zunächst als Belastung und als Verletzung deiner Freiheit angesehen werden. Du magst sagen: “Ich will nicht, dass jemand von mir abhängig wird! Ich will frei sein, zu tun, was ich will, wann ich will. Ich will niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig sein.” Und doch ist das nur dein persönlicher Verstand, der Angst hat, seine Kontrolle aufzugeben. Welche Freiheit hat er, außer chaotisch zu sein? Was ist Freiheit für den persönlichen Verstand, außer dem Recht, sich mit immer mehr Lagen der Täuschung zu umgeben und sein Gefühl der Isolation und des Elends mit vergeblichen und verzweifelten Versuchen des Glücks zu kompensieren?

Die Last, über die sich der persönliche Verstand beklagt, ist genau das, was einem einen Sinn im Leben gibt. Allein hast du keine Bedeutung. Es gibt keine sinnvollen Individuen im Universum. Ein Individuum ist ein Potenzial für eine Beziehung. Es sind die Beziehungen, die wichtig sind. Es ist das, womit du verbunden bist und wen du repräsentierst, was deiner Existenz hier einen Sinn gibt. Es ist das, wozu du gehörst—nicht wie in einer politischen Partei oder einem sozialen Verein, sondern mit wem du in deinem Herzen verbunden bist—das ist es, was deiner Existenz Sinn und Substanz gibt. Egal wie groß und glorreich du als Individuum werden magst, egal wie sehr du in deiner Gesellschaft geschätzt und verehrt wirst, du bist nur ein potenzielles menschliches Wesen, bis du dein Leben einem anderen gegeben hast. Als potenzielles menschliches Wesen wirst du deine Erfüllung nicht finden. Du wirst deine Bedeutung oder deinen Zweck in der Welt oder die Richtung, in die du im Leben gehen musst, nicht vollständig erfahren. Und du wirst mehr und mehr Bewunderung brauchen, um das schreckliche Gefühl der Isolation, das du empfindest, auszugleichen.

Du entkommst jetzt dieser Hölle, denn das ist die Hölle. Isolation ist die Hölle. Der Himmel ist totaler Einschluss, aber es gibt eine lange Reise zwischen Himmel und Hölle. Du musst den Wunsch nach dem Himmel und die Fähigkeit zum Himmel haben. Die Kenntnis in dir wird dich dorthin führen, denn das ist ihr einziger Zweck.

Hier gehst du nicht von der totalen Isolation zum totalen Einschluss. Stattdessen überbrückst du die Lücke zwischen dir und einem anderen. Und wenn dies geschehen ist, kannst du die Lücke zu einem anderen und dann wieder zu einem anderen überbrücken. Einer nach dem anderen baut eine Brücke. Deine Grundlage für Kenntnis ist nicht deine eigene Schöpfung, weil sie von anderen geteilt wird. Wenn du alleine irgendwo auf der Welt leben würdest, wo du keinen Zugang zu anderen hättest, und du versuchtest, eine Grundlage für die Kenntnis zu schaffen, würde es nicht gehen, bis ein anderer dir helfen könnte, sie aufzubauen. Es wäre immer noch im Bereich deiner Vorstellungen. Du würdest glauben, du hättest ein Fundament gebaut, aber welche Art von Fundament würdest du in einem Zustand der Isolation bauen? Das ist aus offensichtlichen Gründen nicht möglich. Wie kann man die Säule der Arbeit aufbauen, ohne mit anderen zu arbeiten? Wie kann man die Säule der Gesundheit aufbauen, ohne sich sinnvoll mit anderen zu beschäftigen? Wie kannst du die Säule der Beziehung aufbauen, wenn du ganz allein bist? Und wie kannst du deine Säule der Spirituellen Entwicklung aufbauen, wenn du nicht gelernt hast, dich jemand anzuschließen?

Der Weg zum Himmel führt über Beziehungen. Es ist ein Weg der Beziehungen. Du kannst dein Bestes geben, um dich ganz und verbunden mit dem Leben zu fühlen und du wirst hin und wieder Erfahrungen damit haben, aber bis du dich einem anderen anschließen kannst, dich selbst hingeben und deine Ressourcen in Verbindung mit der Hingabe eines anderen einsetzen kannst, flirtest du nur mit der Realität.

Versuche nicht, eine Romanze mit der Realität zu haben, denn du bist dazu bestimmt, eine Beziehung zu haben. Eine Romanze kann sehr intensiv und sehr verlockend sein, aber sie hat keine Grundlage und kann nicht von Dauer sein. Sie wird in Bitterkeit und Verwirrung enden, wenn sie nicht zu einer sinnvollen Beziehung führen kann. Du hast dies in deiner eigenen Erfahrung mit anderen Menschen erlebt.

Deine Gemeinschaft ist jetzt ein Netzwerk der Unterstützung. Das ist der Anfang der Gemeinschaft. Wenn sich die Gemeinschaft entwickelt, wird sie etwas Größeres.

Lasst uns jetzt über eine Gemeinschaft der Kenntnis sprechen. Eine Gemeinschaft der Kenntnis basiert auf Anerkennung, Affinität und gemeinsamer Aktivität in der Welt. Sie unterscheidet sich von allen anderen Gemeinschaften in der Welt, die du siehst. In einer Gemeinschaft der Kenntnis sind die Menschen zusammen, weil sie wissen, dass sie zusammen sein müssen und sind bereit, sich den Schwierigkeiten des Zusammenseins und den Schwierigkeiten ihres gemeinsamen Lebens zu stellen, weil sie diese innere Sicherheit haben. In allen anderen Gemeinschaften der Welt, die Rechtsgemeinschaften sind, sind die Menschen zu einem vorübergehenden Vorteil zusammen und ihre Regeln und Vorschriften schaffen Ordnung und Stabilität.

Eine Gemeinschaft der Kenntnis basiert auf Hingabe und Engagement. Eine Rechtsgemeinschaft basiert auf Möglichkeiten, Bequemlichkeit und Zugehörigkeit. Eine Gemeinschaft der Kenntnis wird durch die Wahrheit verstärkt. Eine Rechtsgemeinschaft wird durch Strafen und Gesetze verstärkt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Realitäten und diesen beiden Erfahrungen der Teilnahme mit Menschen. Wenn Probleme in einer Gemeinschaft der Kenntnis auftreten, werden sie gemeinsam in der Gemeinschaft gelöst, um das zu finden, was für die Gemeinschaft bekannt, richtig und angemessen ist. In einer Rechtsgemeinschaft ist das Gesetz der Schiedsrichter der Wahrheit. Es ist die letzte Maßnahme, auf der Entscheidungen beruhen, denn die Menschen haben keine Gewissheit darüber, was sie tun oder was richtig ist, also gehen sie zum Gesetz, das sagt: “Das muss sein” und “Das darf nicht sein”. Das ist verständlich, denn eine Gemeinschaft der Kenntnis auf dieser Realitätsebene kann nur zwischen wenigen Menschen stattfinden. Große Nationen von Menschen müssen Rechtsgemeinschaften sein. Große Wirtschaftsorganisationen, selbst große religiöse Einrichtungen, müssen aufgrund ihrer Größe und des fehlenden Kontakts ihrer Teilnehmer untereinander Rechtsgemeinschaften sein. Das ist selbstverständlich. Es gibt hier keine Schuld.

Eine Gemeinschaft der Kenntnis muss jedoch klein, eng, intim, verbunden und intakt sein. Sie verwendet nur Regeln und Vorschriften, um sich zusammenzuhalten, damit ihr Hauptzweck unterstützt und erfüllt werden kann. Ihre Gesetze bieten eher Unterstützung als Zurückhaltung. Ihre Gesetze sorgen für Konzentration und Bewegung in die richtige Richtung. Regeln dienen der Bequemlichkeit und sind hier willkommen, weil sie helfen, eine Grundlage für die gemeinsame Teilnahme zu schaffen und Verwirrung zu beseitigen. Aber diese Regeln basieren auf dem, was benötigt wird und richtig ist. Eine Rechtsgemeinschaft versucht, dasselbe zu tun, aber sie hat nicht die Hingabe und das Engagement dahinter. In einer Gemeinschaft der Kenntnis werden Gesetze als Vorteil und nicht als Beschränkung oder Strafe angesehen.

Eine Gemeinschaft der Kenntnis versucht, die Wahrheit zu leben. Eine Rechtsgemeinschaft will mit anderen koexistieren. Der Schwerpunkt ist anders. Die Motive sind unterschiedlich. Beide suchen Stabilität, aber zu unterschiedlichen Zwecken. Ihre Regeln und Richtlinien werden aus verschiedenen Gründen erstellt und haben eine unterschiedliche Wirkung und Durchsetzung.

Du wirst eine Gemeinschaft der Kenntnis brauchen, weil du Kenntnis nicht alleine lernen kannst. Selbst wenn du etwas erlebst und dir dabei sehr sicher bist, wie kannst du dann sagen, ob es echt ist? Wie kannst du sicher sein, dass du nicht einfach eine Wunschvorstellung kreierst? Wie kannst du sicher sein, dass du nicht vor etwas wegläufst? Wie kannst du sicher sein, dass du nicht auf eine Katastrophe zusteuerst? Du hast dich schon oft getäuscht, weil du dein Leben eher auf Vorstellungen als auf Erfahrung aufgebaut hattest. Jetzt versuchst du, dein Leben auf Erfahrung anstatt auf Vorstellungen zu gründen, aber die Gefahr von Fehler erscheint hier so groß wie früher.

Nur die Bestätigung eines anderen, eine echte Bestätigung, kann die Erfahrung der Kenntnis in dir selbst begründen. Damit du diese Bestätigung erkennen und wertschätzen kannst, muss es eine Vertrauensbasis geben. Und dieses Vertrauen muss fest und solide sein. Es kann nicht nur eine Zweckmäßigkeit sein.

Du wirst nicht genau wissen, was du tun sollst, wohin du gehen sollst oder mit wem du ohne die Unterstützung anderer zusammen sein sollst. Du wirst nicht in der Lage sein, etwas körperlich in der Welt ohne die Teilnahme anderer zu tun. Du wirst den Weg durch die Wildnis nicht ohne Gefährten finden. Du kannst die Wildnis allein betreten, aber deine Spirituelle Familie und die Unsichtbaren sind mit dir auf dieser großen Reise. Du wirst dein Fundament für das Erlernen und Leben Des Weges der Kenntnis nicht allein schaffen, weil du es mit anderen teilen wirst. Was ihr baut, baut ihr zusammen. Und wofür dieses Fundament da ist, werdet ihr gemeinsam teilen.

Deine Spiritualität besteht hier nicht darin, dir selbst eine Kathedrale zu schaffen, sondern eine Halle für die Gemeinschaft. Hier ist deine spirituelle Entwicklung nicht, ein Heiliger oder ein Avatar zu werden, sondern einen Weg zu finden, mit Menschen zusammen zu sein, wobei deine größten Stärken verstärkt werden können. Hier ist dein Bestreben im Leben nicht, einen Zustand der Trennung zu heiligen, sondern diese Trennung unnötig zu machen.

Du wirst eine Gemeinschaft aufbauen, weil du sie brauchst. Und deine Fähigkeit, an der Gemeinschaft teilzunehmen, wird dir deine Stärken und Schwächen offenbaren. Doch auch darüber hinaus wird es dir zeigen, was deine wirklichen Gaben sind, die nie ganz allein beurteilt werden können. Du wirst sehen, dass du zu dem da bist, was du geben musst, nicht zu dem, was du bekommen kannst. Und dein Wert, deine Rolle und deine Aktivitäten basieren auf deinen Fähigkeiten und deinen tieferen Neigungen, nicht auf deinen Vorstellungen oder Wünschen für dich selbst. Menschen bauen ganze Karrieren im Leben auf der Grundlage ihrer Vorstellungen und Wünsche für sich selbst auf, nur um herauszufinden, ob sie erfolgreich sind oder nicht, dass sie irgendwie das Ziel verfehlt haben, dass sie irgendwie in die falsche Richtung gegangen sind, dass sie alle ihre Ressourcen für etwas gegeben haben, das für sie niemals Früchte tragen konnte. Wer kann sie dann trösten?

Für dich, der du die Wildnis betreten hast oder dich in der Nähe der Wildnis fühlst, ist dein Leben gerettet. Du hast deinen Weg rechtzeitig gefunden. Obwohl du vielleicht allein und isoliert in deinen eigenen Gefühlen zu sein scheinst, hast du jetzt große Hilfe, denn dein nächstes Bestreben im Leben wird deine Spirituelle Familie zu dir ziehen und dir die anderen Individuen im Leben rufen, die dazu bestimmt sind, deine Gefährten zu sein. Und deine nächsten Bemühungen im Leben werden dir deine Schwächen und falschen Vorstellungen offenbaren. Gleichzeitig werden sie aber auch eine größere Kraft in dir fordern, eine Kraft, der du dir nicht einmal sicher bist, aber eine Kraft, die du dennoch ausüben musst.

Hier wirst du auf Kenntnis angewiesen sein. Hier gehst du eine Bedingung ein, die Beziehung genannt wird, d.h. wenn sich der Verstand mehrerer zusammenschließt, um ein großes Unternehmen zu teilen. Wie kann es ein großes Unternehmen geben, wenn sich nicht auch der Verstand beteiligt? Und wie kann sich der Verstand anschließen, wenn es kein großes Unternehmen gibt? Das ist die Basis für die Teilnahme an der Welt. Das ist das Fundament für echte Beziehungen. Das ist es, was die Menschen verbindet. Das ist es, was Hingabe hervorruft. Menschen sind einander nicht ergeben, weil sie sich mögen oder weil sie wunderbare Menschen sind oder weil sie sich gegenseitig charmant oder unterhaltsam finden. Die Menschen sind einander ergeben, weil sie gemeinsam etwas Wichtiges tun können und sie brauchen einander, um das zu tun, was sie überhaupt erst zusammengebracht hat.

Siehst du, wie unterschiedlich dies von dem romantischen Ideal ist, in dem die Menschen von der Persönlichkeit und dem Aussehen des anderen fasziniert sind? Alles geht darum, wie wunderbar, schön und attraktiv du bist und das Leben ist eine Parade, in der du der Star bist. Menschen verlieben sich in Bilder. Menschen verlieben sich in Empfindungen. Menschen verlieben sich in Versprechen. Die Menschen verlieben sich in einen Blick, ein Lächeln, eine Anspielung. Aber auch in Eis und Schokolade und andere angenehme Speisen verlieben sich die Menschen. Die Menschen verlieben sich in Kleider. Menschen verlieben sich in Autos. Die Menschen verlieben sich in fast alles.

Aber was ist das für eine Liebe? Es gibt kein Engagement. Es gibt keine Hingabe. Die Betonung liegt nicht auf dem Wert der Person und ihrem Beitrag. Der Schwerpunkt liegt nicht einmal auf der anderen Person. Die Menschen benutzen sich einfach gegenseitig, um ihrem eigenen Leben zu entkommen, ihrer eigenen grimmigen Welt, die von Tag zu Tag grimmiger wird.

Im Leben seid ihr zusammen und schätzt euch gegenseitig, weil ihr etwas gemeinsam tun könnt. Im Leben werdet ihr engagiert, weil ihr den Wert und Zweck des anderen erkennt und ihr engagiert euch für diesen Zweck und diesen Wert in der Person. Hier wird deine Liebe und deine Affinität das Altern deines Körpers überdauern. Hier wird deine Liebe und Affinität die Romantik des Seins mit einer neuen und aufregenden Person überdauern. Hier wird deine Liebe und Affinität die Trübsal des Seins in der Welt ertragen. Hier wird deine Liebe und Affinität wachsen, wenn du lernst, zusammenzuarbeiten und dein Fundament für ein größeres gemeinsames Leben zu legen. Hier wird eure Beziehung jenseits dieser Welt weitergehen, denn ihr seid jetzt eine Familie. Das ist kein romantisches Zwischenspiel. Das ist kein leidenschaftlicher Moment. Hier baut man etwas, das ewig hält, denn große Beziehungen sind nie zu Ende.

Diese Person und die wenigen Personen im Leben zu finden du vielleicht das große Glück hast, werden deine Gemeinschaft bilden und deine Gemeinschaft wird zusammenkommen, um ein Fundament für Kenntnis zu schaffen und schließlich gemeinsam am Geben und Empfangen der Gaben der Kenntnis teilzunehmen, die auf diesem Fundament angelegt werden können. Dein Fundament für die Kenntnis ist wie ein großer Altar, auf dem die Gaben der Gnade gegeben werden können und diese Gaben der Gnade werden nicht einfach magische und wundersame Dinge sein. Sie werden eher einfache Bemühungen sein, die von einer großen Macht und einer großen Liebe durchdrungen sind. Und dein Leben wird der Altar, das Fundament und die Plattform für das Geben sein.

Du wirst deine alltäglichen Aktivitäten fortsetzen, aber deine Lebenserfahrung wird sehr unterschiedlich sein. Du wirst nicht allein sein und du wirst dich auf diejenigen verlassen können, die bei dir sind, weil ihre Teilnahme mit dir auf etwas Wirklichem, Echtem und Dauerhaftem beruht. Sie basiert nicht auf einer momentanen Phantasie oder einer flüchtigen Zuneigung oder um eine Art von Unsicherheit auszugleichen. Du wirst jetzt echte Beziehungen haben und eure Hingabe zueinander wird der höchste Ausdruck eurer Liebe sein, denn Hingabe ist der Kenntnis innewohnend.

Die Kenntnis ist dir ergeben. Der Schöpfer ist dir ergeben. Deine Spirituelle Familie ist dir ergeben. Wenn du lernst, dich ihnen zu widmen, wirst du die Größe deiner Beziehung spüren, und du wirst sehen, dass diese Beziehung keine Sache ist, sondern eine Umgebung—etwas Reales und Magisches in den physischen und mentalen Umgebungen deines Lebens. Du wirst diese Präsenz und diese Gewissheit spüren und du wirst erkennen, dass du etwas hast, das stärker ist als die Welt, die deine Erfahrung in der Welt überleben wird. Hier gewinnt man eine Stärke, von der andere nur träumen können. Doch es wird nicht deine Stärke allein sein, und es wird nicht für dich allein sein, denn deine Stärke ist deine Beziehung. Deine Stärke ist deine Bindung und deine Bindung ist dein Engagement und sie dient einem Zweck, der über deine eigenen Interessen hinausgeht.

Wenn Menschen zusammenkommen, um eine große Aktivität im Dienst an der Welt auszuüben, sind sie in der Lage, sehr reif miteinander zu sein. Sie sind in der Lage, die kleinen Streitigkeiten und Missverständnisse zu überwinden, die zwischen den Menschen immer wieder auftreten. Sie sind in der Lage, den spaltenden Kräften der Welt zu begegnen, die überall Angst und Zerstreuung auslösen. Sie sind in der Lage, die Unsicherheit und die Schwierigkeiten des Lebens zu überstehen, weil sie eine größere Stärke haben.

Was ist eine Spirituelle Gemeinschaft? Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben werden die Menschen ihre Gemeinschaft gemeinsam aufbauen und formalisieren, weil ihr dies helfen wird, stark und dauerhaft in der Welt zu werden, die immer zu versuchen scheint, sie auseinander zu reißen. Auch diejenigen, die in Kenntnis verbunden sind, werden die Anreize der Welt, die Ermahnungen der Welt und die Verheißungen der Welt spüren, dass sie allein handeln, sein und haben können. Selbst wenn du Teil der Gemeinschaft bist und du tief mit einem anderen verbunden bist, heißt das nicht, dass du die Versuchungen der Welt nicht spürst, denn das ist die physische und mentale Umgebung, in der du lebst.

Während Menschen sich überall um dich herum ihrer eigenen persönlichen Erfüllung widmen, alles geben, was sie haben und verlangen, dass andere alles geben, was sie für ihre eigene persönliche Verherrlichung benötigen. Du wirst das spüren. Du wirst den großen Einfluss spüren. Aber du wirst wissen, dass es nicht real ist und du wirst sehen, wohin es führt, weil du es von Anfang an sehen kannst. Du musst die Fehler des Lebens nicht vollständig erfahren, um zu wissen, wohin sie führen, denn das Leben um dich herum zeigt dies. All die Menschen, die dich kritisiert haben und so verächtlich waren, zeigen sie dir nicht die Ergebnisse des Irrtums? Rufen sie nicht deine Vergebung und deine Dankbarkeit an, dass sie dir das gezeigt und dir diesen wesentlichen Teil deiner Erziehung gegeben haben?

Menschliches Versagen manifestiert sich überall um dich herum. Du wirst seine Anreize und seinen Schmerz spüren. Aber wenn du durch die Wildnis kommst und anfängst, dein Fundament in Kenntnis aufzubauen, wo du Kenntnis genug erfährst, dass es eine bleibende Präsenz in deinem Leben wird, dann wirst du ein Fundament haben, das nicht erschüttert werden kann. Das bedeutet nicht, dass man nicht von der Welt überredet und verführt werden kann, aber es bedeutet, dass man einen Fuß in der Realität hat. Das ist keine Garantie für deinen Erfolg, aber es gibt dir das wahre Erfolgsversprechen. Dies garantiert nicht, dass du nicht scheiterst, aber es gibt dir die Grundlage für den Erfolg.

In einer formalen Gemeinschaft der Kenntnis ist eine Person der Initiator. Eine Person stellt den Samen. Sie ist die Saat, weil sie die Vereinigung mit dem Göttlichen erlebt und diese Vereinigung muss im Rahmen menschlicher Beziehungen ihren Ausdruck finden. Diese Person muss sich voll und ganz mit einer anderen verbinden, um eine wahre Spirituelle Gemeinschaft zu initiieren. Sie müssen sich vollständig binden. Das ist der Anfang der Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft beginnt mit zwei, aber der Samen kommt von einer Person.

Warum, fragst du dich vielleicht, ist das der Fall? Warum kommt sie nicht von vielen Menschen? Weil es so funktioniert. Andere tragen dazu bei und geben ihm Leben und neue Dimensionen, aber eine Person trägt den Samen für die Spirituelle Gemeinschaft und die eine Person muss sich mit der anderen verbinden und das ergibt die Beziehung der Saat. Dann müssen sie sich mit einer Handvoll Menschen zusammenschließen und das wird dann die Beziehung der Gründung.

Denke daran, es gibt keine großen Männer und Frauen auf Dem Weg der Kenntnis. Es gibt nur große Beziehungen. Größe in einem Menschen ist die Fähigkeit, sich der richtigen Person zur richtigen Zeit aus dem richtigen Grund auf die richtige Art und Weise anzuschließen. Das ist der Beweis menschlicher Größe.

Es gibt viele “spirituelle Gemeinschaften”, die keine Spirituellen Gemeinschaften sind. Sie sind einfach eine Umgebung, in der eine Person angebetet wird und alle anderen unterwürfig sind. Sie kennen die Beispiele dafür. Das liegt daran, dass die Menschen auf Heldenverehrung fixiert sind und nicht wissen, wie sie sich sinnvoll miteinander verbinden sollen. So sehr die Menschen die Vorstellung hassen mögen, Helden und Heldinnen zu haben aufgrund der großen Unfähigkeit, die dies gegenüber jedem anderen fördert, so sehr sehnen sie sich dennoch danach, einen Helden oder eine Heldin zu haben—jemanden, der jenseits der alltäglichen Schwierigkeiten und menschlichen Misserfolge steht, die sie überall um sich herum sehen.

Zum Beispiel denken die Menschen gerne an den auferstandenen Jesus statt an die Präsenz des Heiligen Geistes. Die Präsenz des Heiligen Geistes ist eine Beziehung. Es ist eine Herausforderung. Es ist Kenntnis. Aber, oh, es ist viel ekstatischer und eine viel schönere Fantasie, an den auferstandenen Jesus zu denken, der im Licht lodert. Das sind die Dinge, aus denen Filme und große romantische Romane gemacht werden—die Ekstase und die Fantasie, die dich über das Leben zu erheben und dich an einen schönen Ort zu bringen scheinen, wo es keine Schmerzen und Sorgen gibt, anstatt dich damit zu beschäftigen.

Der Schöpfer bietet dir Kenntnis. Kenntnis ist die Grundlage für Beziehungen und Beziehungen sind die Grundlage für Erfolg und Erfüllung. Ihr kehrt zum Schöpfer durch ein großes Netzwerk von Beziehungen zurück, die alle in Kenntnis verbunden sind. Hier betrittst und erlebst du wieder das große Netzwerk des Lebens, in dem alles verwoben ist, jedoch auf eine bestimmte Art und Weise. Hier erfährst du, dass du dich nicht mit jemandem verbinden kannst, den du willst. Du kannst nicht mit jemandem vereint sein, den du willst. Du kannst niemanden, den du magst oder liebst, ein Mitglied deiner Spirituellen Familie nennen, denn du bist dazu bestimmt, mit bestimmten Menschen zusammen zu sein und nicht mit anderen, ungeachtet deiner Anziehungskraft oder Zuneigung. Denn es ist wahr, dass man viele Menschen lieben kann, mit denen man nie zusammenleben oder in irgendeiner sinnvollen Weise mit ihnen teilnehmen könnte, ist es nicht so? Du magst sie intensiv lieben. Aber ihr könnt nicht zusammenarbeiten. Wie oft zeigt sich dies in den tragischen Enttäuschungen, die Menschen in ihren Beziehungen zueinander empfinden.

Wahre Beziehungen und Gemeinschaften, die das größere Netzwerk von Beziehungen darstellen, müssen alle einem Höheren Zweck und einer größeren Sache dienen und von einer größeren inneren Realität motiviert werden. Der Zweck und die Motivation müssen da sein.

Der Höhere Zweck, vor dem die Menschheit heute steht, ist das Aufstreben der Welt in die Größere Gemeinschaft, das alle Probleme der Menschheit in der Zukunft überschatten wird. Dies erfordert, dass die Menschheit als geeinte Rasse beitritt und weiser und vorsichtiger Verwalter der Ressourcen der Welt wird. Sicherlich muss dies eine ausreichende Herausforderung sein und auf allen Ebenen der menschlichen Existenz eine ausreichende Bedeutung haben. Es fehlt also nicht an einem Höheren Zweck. Du bist dazu bestimmt, an diesem Höheren Zweck auf eine bestimmte Art und Weise teilzunehmen. Und solltest du die anderen finden, die in die Welt gekommen sind, die deinen Zweck teilen und deine Veranlagung auf komplementäre Weise teilen, wirst du feststellen, dass ihr alle zu diesem Zweck hier seid. Aber ihr müsst alle auf Den Weg der Kenntnis vorbereitet sein, um einander kennenzulernen und zu akzeptieren, was eure Beziehung wirklich bedeutet.

Deshalb bauen Wir die Grundlage für die Kenntnis, in dir und um dich herum, zwischen deinem Verstand und deinem Herzen und zwischen deinem Verstand und dem Verstand anderer. Das ist ganz natürlich. Hier gibt es nichts Künstliches. Das bedeutet, dass die Natur ihre große Arbeit in dir und um dich herum fortsetzen kann. Dies ist die Nähe zum Leben und die Erfahrung des Lebens, sowohl in seinen alltäglichen physischen Manifestationen als auch in der größeren Weisheit hinter dem Mechanismus des Lebens selbst.

Wenn du zur Lehre in den Schritten zur Kenntnis kommst, die erklärt, dass du allein nichts tun kannst, erkennst du dies sowohl als Herausforderung als auch als großes Geschenk. Es fordert dein Denken und das Denken der Welt auf allen Ebenen heraus, aber es weist auch den Weg zur Lösung deiner großen Dilemmas im Leben und zur Erfüllung deiner größeren Aufgabe hier. Das ist es, was dir ermöglicht, ein Fundament zu bauen und diejenigen zu finden, die mit dir ein Fundament bauen können, denn dein Fundament ist nicht für dich allein und kann nicht von dir allein gebaut werden.

Du wurdest zu einem bestimmten Zweck in die Welt gesandt. Du brauchst dies nicht selbst zu definieren, denn es ist in dir intakt. Du hast nicht alle Teile zu diesem Zweck, denn du musst deine wahren Begleiter finden, um dies zu realisieren. Diese wahren Begleiter repräsentieren Beziehungen auf vielen Ebenen. Sie sind nicht alle Ehemänner und Ehefrauen. In der Tat nicht, denn du wirst mehr als eine Person brauchen, um deine Berufung im Leben zu verwirklichen. Deine Berufung ruft dich. Deine Vorbereitung ruft dich. Diejenigen, die dich in der Welt suchen, rufen dich. Deine Spirituelle Familie ruft dich. Und die Unsichtbaren wachen still über dich.

In deiner Unruhe und Unzufriedenheit reagierst du auf diese Berufung. In deiner Angst und deinem vergeblichen Versuch, Glück in dein Leben zu bringen, wirst du diese Berufung spüren. Es ist keine Berufung, die du in deinen Gedanken genauso erfahren wirst wie in deinem Herzen und in deinem ganzen Sein. Du wirst spüren, dass du irgendwo sein musst, um etwas zu tun, um jemanden zu treffen.

Du wirst die Welt betrachten und erkennen, dass die Situation der Welt immer ernster und schwieriger wird. Und du wirst die Menschen anschauen und du wirst sehen, dass sie nicht reagieren. Sie suchen immer noch nach einem Ausweg. Sie können nicht spüren, was im Leben geschieht. Das Aufstreben der Welt in die Größere Gemeinschaft ist etwas, was sie weder glauben noch erleben können. Sie werden von ihren eigenen Interessen und Prioritäten aufgebraucht. Sie sind für die Welt zu diesem Zeitpunkt tot. Und sie hoffen auf eine Romanze, die ihr großes Bedürfnis lösen könnte, aber schließlich werden sie herausfinden, dass es hier kein Versprechen gibt.

Irgendwann wird jemand etwas sagen oder tun, oder du wirst etwas sehen oder hören oder etwas lesen, das den tiefsten Teil von dir berührt. Du wirst aufhören zu denken und du wirst etwas fühlen, das neu, aber alt, unverständlich, aber äußerst bekannt erscheint. Du wirst diese kleinen Berührungspunkte häufiger haben, weil du berufen bist, die zweite große Phase deines Lebens zu beginnen und du wirst die zweite große Phase deines Lebens beginnen, indem du eine Grundlage für die Kenntnis baust, indem du die vier Säulen des Lebens aufbaust und indem du Beziehungen aufbaust, die diese große Aktivität unterstützen und sie auch repräsentieren können.

Hier wirst du schnell merken, dass das Fundament gelegt werden muss, bevor etwas darauf gebaut werden kann. Du wirst dies sehen, weil du deine Grenzen und deine Neigung zu Fehlern erkennen wirst. Du wirst dies sehen, weil du erkennst, dass das, was du baust, viel größer ist als das, was du vorher für möglich gehalten hast. Du wirst sehen, dass der Bau des Fundaments dich in den Augen anderer nicht verherrlichen wird, sondern nur in den Augen deiner Spirituellen Familie. Und du wirst Beziehungen finden, die deine Spirituelle Familie in der Welt repräsentieren.

Dann wird die Kenntnis, die vorher verborgen und geheimnisvoll schien, zu einer wachsenden Präsenz und Kraft in deinem Leben. Ihr Schutz und ihre Führung für dich wird in deinem Bewusstsein zum Ausdruck kommen, denn dein Bewusstsein wird ihrer Realität näher kommen. Irgendwann wirst du die Schritte zur Kenntnis erlernen.

Dann wirst du lernen, mit den Augen der Kenntnis zu sehen und mit den Ohren der Kenntnis zu hören und mit dem Verstand der Kenntnis zu denken, denn Kenntnis ist dein Höherer Verstand und dein Höheres Selbst, ein Selbst, das nicht vom Leben getrennt ist. Du wirst eine Beziehung haben und wenn ihr vorankommt, werdet ihr eine Gemeinschaft haben, weil die Gemeinschaft der Kenntnis die natürliche Umgebung für den Beitrag und die Erfüllung ist. Sie ist die wahre Demonstration, dass der Schöpfer heute in der Welt am Werk ist.