Höre die Stimme der Offenbarung:


Lade herunter (Rechtsklick zum Herunterladen)

Wie offenbart Gottes Boten
Marshall Vian Summers
am 23. Januar 2008
in Boulder, Colorado, USA

Über diese Aufzeichnung

Was Du in dieser Audioaufzeichnung hörst, ist die Stimme des Engelsrates, die durch den Boten Marshall Vian Summers spricht.
 
Hier wird die originale Mitteilung Gottes, die jenseits von Worten existiert, vom Engelsrat, der über die Welt wacht, in menschliche Sprache und menschliches Verständnis übersetzt. Der Engelsrat bringt dann Gottes Botschaft über den Boten dar.
 
In diesem bemerkenswerten Prozess spricht die Stimme der Offenbarung erneut. Das Wort und der Ton sind in der Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte ist für euch und für die Welt die Aufzeichnung der ursprünglichen gesprochenen Offenbarung verfügbar, um erfahren zu werden.
 
Mögest du der Empfänger dieses Geschenks der Offenbarung werden und mögest du dich öffnen, um diese einmalige Botschaft für dich und für dein Leben zu empfangen.

Anmerkung an den Leser:
Diese Übersetzung wurde der Society von einem Schüler der Neuen Botschaft verfügbar gemacht, der den englischen Originaltext als Freiwilliger übersetzt hat. Wir stellen diese Übersetzung in dieser frühen Form zur Verfügung, damit jeder Gelegenheit hat, sich mit einem Teil der Neuen Botschaft in seiner eigenen Sprache zu befassen.

Es gibt einen Höheren Zweck für dich in der Welt, einen Höheren Zweck, der dich in die Welt gebracht hat, einen Höheren Zweck, der dazu bestimmt ist, der Welt, die du siehst und der künftigen Welt, zu dienen. Die Realität dieses Zwecks—ihre Bedeutung und ihr Ausdruck—existiert jenseits der Reichweite deines Verstandes. Es ist etwas, das tief in dir verweilt. Gott hat es tief in dich gelegt, in eine tiefere Intelligenz in dir, eine Intelligenz, die Kenntnis genannt wird.

Dein Versuch, diesen Zweck mit deinem Intellekt zu verstehen, wird immer hinter den Erwartungen zurückbleiben, denn der Intellekt war nicht dazu bestimmt, Dinge dieser Größenordnung zu verstehen. Der Versuch, den tieferen Verstand der Kenntnis zu verstehen, ist wie der Versuch, den Verstand Gottes zu verstehen. Es ist besser, es nicht zu versuchen.

Es ist wichtig, dein Leben in eine Verbindung mit dieser tieferen Intelligenz, in eine Allianz mit dieser tieferen Verbindung zu bringen. Dies wird deinem Verstand, deinem Intellekt, all die Arbeit geben, die er möglicherweise übernehmen könnte.

Die Menschen haben ihre Verbindung zu Gott verloren. Selbst Menschen die behaupten, Religion in Anspruch zu nehmen, haben jetzt ein Verständnis von Gott geschaffen oder es aus ihren Kulturen, aus ihren Traditionen übernommen, das das wahre Wesen der Sache nicht erfasst. Es erfasst nicht das Mysterium und die Macht und die Potenz dessen, was dein Höherer Zweck wirklich ist. Es repräsentiert den Verstand, der versucht, die Realität des Geistes zu verstehen. Dieser Versuch und dieses Verständnis wird immer unvollständig sein, wird immer nur eine Annäherung sein.

Es ist wichtig, dass du das verstehst, denn du wirst versuchen zu verstehen und vielleicht hast du schon viele Vorstellungen übernommen. Vielleicht glaubst du fieberhaft an Dinge, die die Realität deines tieferen Lebens, deine Verbindung zu Gott und deinen Höheren Zweck in der Welt betreffen. Aber die Realität wird hier immer jenseits deiner Reichweite liegen.

Aber es ist nicht jenseits deiner Erfahrung, denn es spricht durch deine Erfahrung. Es kommt durch deine Erfahrung zum Ausdruck. Und in vielen Fällen wird diese Art von Erfahrung unerklärlich sein, jenseits des Verständnisses, jenseits der Definition.

Deshalb ist es notwendig, immer einen Teil deines Lebens mysteriös sein zu lassen und dies mit Ehrfurcht und Staunen, mit Erwartung zu behandeln. Du wirst vielleicht das Gefühl haben, dass du alles, in Bezug auf deine Angelegenheiten, deine Interaktionen mit Menschen, deine Arbeit in der Welt, deine Aufgaben, deine Aktivitäten, deine Verpflichtungen und so weiter, unter Kontrolle hast. Aber du musst für das Mysterium deines Lebens immer offen bleiben. Wenn du dieses Gefühl für Wunder verlierst, dann hast du deine Verbindung, deine wichtigste Verbindung, deine Lebensader zu Gott verloren und, zumindest vorübergehend, die Möglichkeit, einen Höheren Zweck in deinem Leben zu erleben und auszudrücken.

Wenn du bereit bist, wird die Welt, die du siehst, diesen Zweck aus dir herausrufen. Es ist nicht nur einfach irgendetwas auf der Welt. Es wird etwas sehr Spezifisches sein. Eine Situation, ein Satz von Umständen, eine sehr einzigartige Beziehung, eine große Schwierigkeit, ein großes und dringendes Bedürfnis in der Welt werden zu dir am tiefsten, am direktesten sprechen. Und jedes Mal, wenn du daran denkst, jedes Mal, wenn du es wieder erfährst, wird es die gleiche tiefere Resonanz damit hervorrufen.

Es ist, als hättest du etwas mit deinem Namen darauf gefunden, etwas, das direkt zu dir spricht, etwas, das ein größeres Gefühl von Verpflichtung in dir weckt. Auch hier kannst du dir vorstellen und glauben, dass du einen Zweck hast und vielleicht wird sich das häufig ändern. Aber es ist nicht dasselbe, verstehst du?

Viele Menschen haben ihren Vorstellungen die ganze Glaubwürdigkeit gegeben und den Wert und die Bedeutung ihrer eigenen Erfahrung vergessen. Sie versuchen einfach, ihre Vorstellungen jetzt zu erfahren. Sie wollen, dass ihre Erfahrungen ihre Vorstellungen bestätigen, ihre Vorstellungen validieren, die Wahrheit und die Wirksamkeit ihrer Vorstellungen zeigen. Aber das trifft nicht zu, verstehst du?

Es ist die grundlegende Unsicherheit der Menschen, die sie dazu bringt, sich in diesem Maße mit ihren Gedanken zu identifizieren, die sie dazu bringt, ihr Leben auf Überzeugungen und Annahmen zu gründen und dabei den Sinn für Mysterien und Ungewissheit und Erwartungen zu verlieren, die mit einem lebensnahen Leben einhergehen.

Hier musst du ohne vollständige Definition sein. Dein Leben muss offen sein. Die Möglichkeiten müssen vorhanden sein. Hier erkennst du, dass deine Vorstellungen und Überzeugungen nur hilfreich sind. Sie sind nicht das Absolute. Sie sind nur dazu da, dir bei der Navigation durch die Welt zu helfen. Sie sind nicht dazu da, die Welt zu definieren. Sie sind nur dazu da, dir zu helfen, das Leben zu verstehen, nicht, das Leben selbst zu definieren.

Hier muss dein Sinn für Sicherheit tiefer reichen, über den Rahmen deiner Überzeugungen und Annahmen und Vorstellungen hinaus, zu etwas Soliderem und Grundlegenderem in dir.

Du kannst inbrünstig an Gott glauben. Du magst inbrünstig an das Diktat deiner Religion glauben, aber das bedeutet nicht, dass du dieses tiefere Fundament gefunden hast. Dieses Fundament wird durch  Kenntnis in dir demonstriert und repräsentiert—die tiefere Intelligenz, die der Schöpfer allen Lebens dort in dich gelegt hat, um dich zu führen, um dich zu beschützen und um dich zu einem größeren Leben und zu einem Höheren Zweck in der Welt zu führen.

Wenn du durch deinen Glauben eingeschränkt bist, wie kann Gott dich dazu bringen, etwas zu tun? Sobald dein Denken oder deine Aktivitäten beginnen, die Grenzen zu überschreiten, die du dir selbst gesetzt hast, wirst du dich verängstigt fühlen; du wirst dich ängstlich fühlen; du wirst dich unsicher fühlen. Dein Selbstverständnis wird erschüttert. Du wirst dir nicht sicher sein, was du tust. Und du wirst dich wahrscheinlich zurückziehen, zurück in die Sicherheit, zurück in die Beschränkung deiner Überzeugungen und Annahmen.

Es ist reine Arroganz zu denken, dass du Gott verstehst, dass du verstehst, was Gerechtigkeit ist, dass du davon ausgehst, dass du den Willen und den Zweck Gottes für dich und die ganze Menschheit kennst. Doch viele Menschen machen diese Annahmen und befürworten diese Annahmen und verurteilen andere, weil sie mit ihnen nicht übereinstimmen.

Wenn du irgendeine Hoffnung haben willst, deinen Höheren Zweck in der Welt zu finden und die Grenzen und die Einschränkung deiner eigenen Überzeugungen und Annahmen zu überwinden, dann musst du die Tür zum Leben öffnen. Du kannst nicht in einem Raum deiner eigenen Definitionen leben. Denn dieser Raum wird wie ein Gefängnis werden—ein Gefängnis ohne Fenster, aus dem du nicht hinausschauen kannst.

Die Tür muss geöffnet werden. Die Fenster müssen geöffnet werden. Der Raum gibt deinem Leben Definition und Stabilität, aber er muss offen für das Leben bleiben. Dein Verständnis von Gott muss entstehen, muss sich entwickeln. Um dies zu tun, musst du bereit sein, Perioden tiefer Zweifel und Unsicherheit zu durchlaufen, wenn du von einem Satz von Vorstellungen oder von einer Verständnisstufe zur anderen gehst.

Es ist wie der Mann auf dem Trapez. Um von einer Trapezstange zur anderen zu gelangen, muss er loslassen. Einen Moment lang wird er sich an nichts festhalten, verstehst du? Aber er hat die Zuversicht, dass er die nächste Trapezstange erreichen kann, die auf ihn wartet.

Das ist wie dein sich entwickelndes Verständnis. Um ein Schüler zu sein, kannst du nicht davon ausgehen, der Meister zu sein. Um ein Schüler zu werden, musst du bereit sein, das zu lernen, was du noch nicht weißt und deine eigenen Annahmen in Frage zu stellen.

Aber viele Menschen wollen das nicht tun, denn sie glauben, dass ihre Überzeugungen die Wahrheit sind. Sie glauben, dass ihre Überzeugungen das sind, wer sie sind und ihr Leben definiert und ihnen Sicherheit und Stabilität in einer unsicheren Welt gibt.

Gott hat einen Höheren Zweck und eine größere Intelligenz in dich gelegt. Wenn du dies erfahren willst, wenn du die Botschaften verstehen willst, die sie dir sendet, die Zeichen, die sie dir gibt und wenn du in der Lage sein willst, dem Weg zu folgen, den sie für dich vorsieht, dann musst du bereit sein, über die Grenzen deines Verständnisses, über die Konventionen deiner Kultur oder Religion, über die Erwartungen anderer hinauszugehen.

Wenn du nach einem Einvernehmen über deine Ansichten suchst, wirst du deine Ziele immer zu niedrig ansetzen. Du wirst immer von einem niedrigeren Standard für dich selbst ausgehen. Dies ist nicht deine Bestimmung, verstehst du—um in die Welt einzutreten und dich in der Welt und den Überzeugungen und den Erwartungen der Welt zu verfestigen und so weiter.

Du bist hier, um ein Fundament für diesen Höheren Zweck zu schaffen, damit er erfahren, befolgt und zum Ausdruck gebracht werden kann. Das ist deine grundlegende Verantwortung und es wird dein grundlegendes Gefühl der Erfüllung sein. Denn nichts anderes wird das tiefere Bedürfnis deiner Seele erfüllen. Reichtum, Vergnügen, Genuss, Romanzen, Errungenschaften, Anerkennung—keines dieser Dinge wird das tiefere Bedürfnis der Seele erfüllen, denn dies ist das tiefere Bedürfnis deines Lebens.

Selbst wenn es dir gelingt, den Reichtum und die Würdigungen der Welt zu erlangen, wird deine Seele hungrig bleiben, ihr Bedürfnis wird nicht erfüllt und du wirst unruhig und ängstlich sein. Deine Erfolge und Errungenschaften werden sehr temporär und flüchtig sein. Deine Unruhe wird zunehmen. Dein Gefühl der Enttäuschung wird wachsen. Und du wirst die Oberflächlichkeit dieser Erfolge sehen. Du wirst sehen, dass sie dich nicht erfüllen. Sie sind keine Antwort auf deine tieferen Bedürfnisse, deine tieferen Fragen.

Diese können nur durch die Macht und die Präsenz erfüllt werden, die Gott in dich gelegt hat, eine Macht und eine Präsenz, die du nicht kontrollieren kannst, die du nicht vollständig definieren kannst, die du nicht nutzen kannst, um das zu erlangen, was du aus dem Leben willst.

In deinem Herzen weißt du, wovon Wir hier sprechen. Es ist wie eine Tür, vor deren Öffnung du Angst hast. Es ist wie eine Stille in dir, die du fürchtest zu erfahren. Es ist wie die Präsenz, die hinter dir steht, vor der du Angst hast, dich umzudrehen und ihr zu begegnen—gefangen jetzt in der Welt mit all ihren Konflikten, Problemen und Aktivitäten, gefangen in deiner Arbeit und deinen Beziehungen, mit kaum einem Moment zum Reflektieren.

All das wartet auf dich. Ob du konservativ oder fortschrittlich bist, was auch immer deine politische Vorstellung und Haltung ist, was auch immer deine Beschwerden und Ermahnungen gegen andere sind, dieses Mysterium, diese Berufung, wartet auf dich.

Vielleicht denkst du in diesem Moment: “Nun, das ist nicht das Problem. Ich kann mich dem stellen. Ich weiß, was das ist. Ich kann damit umgehen.” Aber wenn du anfängst, wirklich zu reagieren, wirst du sehen, wie viel Widerstand du hast. Du bist schon so lange aus der Beziehung mit dir selbst heraus, dass du jetzt Angst davor hast. Du widersetzt dich ihr. Sie erzeugt ein Gefühl der Angst in dir.

Ob du an Gott glaubst oder nicht, ist es immer noch zutiefst beunruhigend. Als Erfahrung und nicht nur als Vorstellung ist Gott zutiefst beunruhigend—beunruhigend für deine Pläne, für deine Ziele, für deine Gründungen, für deine Anhaftungen.

Du schämst dich, weil du Dinge getan hast, von denen du weißt, dass sie nicht richtig sind. Du bereust sie. Du hast Dinge, von denen du nicht willst, dass Gott sie sieht, Dinge, die du nicht in diese primäre Beziehung einbringen willst. Und so gibt es Widerstand.

Du kannst dich an die Vorstellung Gottes binden, aber an die Erfahrung, nun, das ist eine ganz andere Sache. Du kannst zu Gott beten um das, wonach du strebst oder um dich zu beschützen oder diejenigen zu beschützen, die du liebst, aber kannst du wirklich mit der Beziehung, der Erfahrung selbst sein, ohne wegzulaufen, ohne irgendwo hinzugehen und dich verstecken?

Die Menschen beten Gott an. Sie beten zu ihm. Sie fallen auf die Knie. Aber sie haben Angst vor der Erfahrung, der Verbindung, der Präsenz, der Gnade.

Du kommst mit leeren Händen zu Gott. Du kommst zu Gott ohne Annahmen, ohne Ermahnungen, ohne Erklärungen. In deinen Gebeten, in deinen Meditationen, in deiner spirituellen Praxis, bringst du dich selbst dorthin, wie du bist—mit Bedauern, mit Angst, mit Unsicherheit, mit Frustration—so wie du bist, bringst du dich dorthin.

Sei mit der Stille. Du lernst, mit dieser Stille umzugehen. In dieser Stille wird Kenntnis zu deinem Verstand sprechen, wird Gott mit dir durch die Intelligenz, die Gott tief in dich gelegt hat, kommunizieren. Hier wirst du lernen, geduldig und aufmerksam zu sein und nicht nervös und fordernd.

Die Menschen wollen die Antwort auf ihr Leben: “Sag mir einfach, was mein Leben ist. Zeig mir einfach, was ich zu tun habe.” Aber sie haben Angst vor der Beziehung und der Verbindung, die dies in der Zukunft authentisch, möglich und effektiv machen wird. Ohne die Verbindung funktionierst du immer noch auf der Ebene der Vorstellungen und Annahmen.

Du musst warten und empfangen, nicht alles empfangen, das du unbedingt willst, sondern die Präsenz und die Verbindung empfangen—zu gestatten, dass dies langsam dein Leben umgestaltet, deine Prioritäten neu ausrichtet, deine Werte in eine gewisse Stimmigkeit und Einheit in dir bringt.

Denn du kannst in diesem Moment kein größeres Leben führen, das auf deinem gegenwärtigen Leben basiert. Du kannst nicht von dort, wo du bist, mit einem Satz zu einer anderen Geisteshaltung, einem anderen Bewusstsein und einer anderen Teilnahme in der Welt gelangen. Es muss eine tiefgreifende Veränderung in dir stattfinden und das stellt die innere Arbeit dar, die stattfinden muss—eine innere Arbeit, die wirklich mysteriös ist, verstehst du?

Du hast vielleicht eine Vorstellung davon. Du kannst sie vielleicht wertschätzen. Du siehst sie vielleicht als notwendig an. Aber wie sie wirklich stattfindet, liegt jenseits der Reichweite des Intellekts. Es ist das Werk Gottes in dir.

Du kannst nicht einfach ein Programm oder eine Vorstellung übernehmen und sagen: “Das ist mein Höherer Zweck.” Denn du bist immer noch derselbe Mensch mit denselben Vorstellungen, Erwartungen, Gewohnheiten und Wahrnehmungen. All dies wird dir nicht erlauben, ein größeres Leben anzunehmen. All dies wird dich dazu bringen, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. All dies wird dich genau dort festhalten, wo du bist.

Du kannst nicht einfach deine Garderobe umgestalten oder etwas Kosmetik betreiben und behaupten, dass sich dein Leben verändert hat, dass du dich verändert hast, obwohl die Menschen dies die ganze Zeit versuchen. Ein neuer Satz von Vorstellungen, ein neuer Satz von Umständen, vielleicht neue Beziehungen und sie denken, dass ihr Leben verwandelt ist. Aber im Inneren ist noch nichts wirklich geschehen.

Daher ist es am Anfang sehr mysteriös, die Schritte zur Kenntnis zu gehen—deine Reise zu einem Höheren Zweck im Leben zu beginnen. Es sieht nicht notwendigerweise so aus, als ob etwas von außen passiert und du bist ungeduldig. Du willst Ergebnisse. Du möchtest deine Aktivitäten bestätigt haben. Du willst deine Ziele heute, morgen erreichen.

Aber etwas bewegt sich in deinem Inneren—unmerklich von Stunde zu Stunde, auch von Tag zu Tag, aber von Woche zu Woche und von Monat zu Monat, oh doch, etwas verändert sich wirklich. Und es verändert sich auf einer Ebene, die du nicht wirklich verstehen kannst. Hast du die Geduld und die Ausdauer, um dabei zu bleiben und diese Veränderung zu ermöglichen?

Es ist wie beim Brotbacken im Ofen, verstehst du? Nun, wenn du es alle zehn Minuten herausnimmst, um zu sehen, ob es fertig ist, wird es nicht gar. Es wird seine Verwandlung nicht durchlaufen. Es wird nicht zu etwas Essbarem und Nützlichem und Schönem werden.

Das ist wie bei dir. Du musst zulassen, dass Gott die Veränderung in dir herbeiführt—den Sinneswandel, den Bewusstseinswandel, den Wandel der Werte und der Prioritäten, die Bereitschaft, deine Umstände, ja sogar deine Beziehungen zu ändern. Und du tust dies, weil du ein tiefes Bedürfnis verspürst, ein großes Bedürfnis—ein Bedürfnis zu wissen, wer du bist und warum du hier bist, wofür dein Leben dient und worum es in deinem Leben geht.

Anfangs erfolgt also der größte Teil der Arbeit im Inneren. Es geht darum, ein Fundament in dir aufzubauen, eine Verschiebung in dir zu schaffen. Andernfalls ist die Annahme eines Höheren Zwecks einfach nur kosmetisch. Es ist wie das Tapezieren deines Zimmers. Es erzeugt nur ein anderes Erscheinungsbild.

Um einen Höheren Zweck in deinem Leben zu haben, musst du das Fundament der Kenntnis in dir gegründet haben oder du wirst mit deinen großen Vorstellungen darüber, wer du bist und warum du hier bist, in die Welt aufbrechen. Und Gott wird dir nicht helfen können. Nur Enttäuschung und Ernüchterung werden dich wieder zur Besinnung bringen, dich zu deiner Demut zurückbringen, dich zu Gott zurückbringen.

Wenn du anfängst, den Beweis zu erfahren, dass es einen Höheren Zweck für dich gibt, wirst du sehen, dass es auf dem ganzen Weg Zeichen gegeben hat—Dinge, die dich zurückhalten, Dinge, die dich davon abhalten, Dinge, die dich daran hindern, eine sofortige Befriedigung oder unmittelbare Beziehung gegenüber anderen zu haben, Zeichen, die auf bestimmte Dinge über dich hinweisen, die für deinen Höheren Zweck relevant sind: Richtlinien in deinem Leben, einzigartige und sogar eigentümliche Arten von Interessen.

Du resonierst mit bestimmten Dingen zutiefst, ja sogar wider die Logik, denn das sind die Zeichen. Und sie waren die ganze Zeit bei dir, bis zurück in deine Kindheit und zeigten etwas von dir, verstehst du—eine natürliche Orientierung, ein natürliches Interesse oder eine Resonanz, die von deinen zukünftigen Zielen und der Möglichkeit spricht, ein größeres Leben zu führen.

Hier bereitet dir der Beginn, zu reagieren, dich in eine wahre Richtung zu bewegen und zuzulassen, dass dein Leben durch Kenntnis in dir umgestaltet und neu ausgerichtet wird, große Freude und Bestätigung. Endlich fängst du an, dich wie eine Person zu fühlen, anstatt wie eine Gruppe von gespaltenen und streitsüchtigen Parteien—die verschiedene Dinge wollen, in verschiedene Richtungen gehen, von verschiedenen Kräften getrieben werden.

Du fängst an, dich zu fühlen, als hättest du eine Art Fundament in dir selbst, ein Zentrum zu deinem Sein, als ob du an einem echten Ort verankert wärst, anstatt an Umstände, Menschen und Orte allein gebunden zu sein. Und das gibt ein großes Gefühl von Stärke und Beständigkeit.

Denn der Sinn des Lebens ist eine reine Erfahrung. Vielleicht wirst du es erst später im Nachhinein wirklich verstehen, aber im Moment ist es eine Erfahrung. Und dies ermöglicht es dir, in dir selbst dein Fundament zu bauen. Dies ermöglicht es dir, in dir selbst ruhig und aufmerksam zu werden. Das lehrt dich den Wert der Geduld. Es lehrt dich die Bedeutung des Wartens auf Ereignisse, wie das Brot, das im Ofen gebacken wird, auf Ereignisse, die ihren Verlauf nehmen.

Im Laufe der Zeit wirst du verstehen, wie sich Veränderungen wirklich innerhalb der Menschen vollziehen, wie diese größere Veränderung stattfindet. Was sind ihre Zeichen? Welche Gefahren gibt es, die verhindern können, dass es dazu kommt? Du wirst dies sehen, weil du es selbst so weit erfahren hast, dass du anfangen kannst, ein echtes Verständnis zu erlangen.

Hier musst du auf die Vorstellung von Perfektion und Meisterschaft verzichten, denn das sind Obsessionen. Das sind Vorstellungen des Verstandes. Wenn du wirklich auf die Macht und Präsenz der Kenntnis in dir reagierst, dann wirst du erkennen, dass du darauf verzichten musst. Du weißt nicht, was Meisterschaft ist. Du weißt nicht, was Perfektion ist. Dies muss dir im Laufe der Zeit gezeigt werden.

Die Annahmen, die du auf der Grundlage der Werte deiner Kultur oder deiner Religion getroffen hast, nun, Gott wird dich über diese hinaus zu einem besseren Verständnis führen. Aber du musst bereit sein, zu gehen. Und wenn du gehst, erkennst du, dass du es wirklich nicht verstehst. Jetzt bist du dir nicht sicher, was du dachtest, dass du es wüsstest, was du für richtig hieltest.

Viele Menschen werden hier das Ufer nicht verlassen. Sie werden sich nicht ins offene Wasser wagen. Sie wollen auf dem Boden ihrer Überzeugungen und Verständnis fest verankert bleiben. Es ist für sie zu beängstigend, auf das wankende Boot zu steigen. Sie werden ihre Flagge auf dem Land hissen. Sie werden sich nicht ins offene Wasser wagen. Und die Welt jenseits ihrer Ufer wird ihnen unbekannt bleiben. Und die Reise, die für sie ist, werden sie nicht unternehmen.

Denn wenn du dieses Ufer verlässt, bist du für eine Weile, wie es scheint, ohne ein festes Fundament. Du bist vom Floß, das dich zum weiteren Ufer bringt, abhängig und das weitere Ufer kannst du nicht sehen. Es ist zu weit weg.

Du musst das bekannte Leben für ein neues Leben zurücklassen. Aber um dorthin zu gelangen, wirst du auf offener See sein und Kenntnis wird dein Floß sein. Und die Beziehungen, die stark mit Kenntnis sind, die dich an Kenntnis erinnern, werden deine Gefährten und deine Zuversicht sein.

Obwohl du vielleicht große Zweifel hast und vielleicht an das Ufer zurückkehren möchtest, das du  verlassen hast, wird etwas in dir sein, das dich immer weiter vorantreibt: “Mach weiter. Halte nicht an. Bleib auf dem Kurs nach draußen. Kehre nicht um.”

Und du wirst Angst haben: “Oh, ich habe so Vieles zurückgelassen. Vielleicht habe ich einen schrecklichen Fehler gemacht. Und ich habe dies aufgegeben. Oh, mein Gott, ich würde es gerne zurückhaben. Was mache ich hier?” Aber etwas in dir sagt: “Schreite weiter voran. Gehe nicht zurück. Du kannst nicht zurückgehen.”

Gott versucht, dich aus deinem Inneren irgendwo hinzubringen, verstehst du? Es gibt keine Stimme, die dir jetzt befiehlt. Es ist die Gewissheit, die Gott in dich gelegt hat—eine Gewissheit, die du nicht ändern kannst, mit der du nicht verhandeln kannst, mit der du nicht streiten kannst, die du nicht nach deinen Ängsten und Vorlieben ändern kannst.

Einige Menschen denken, dass ihr Höherer Zweck darin besteht, sich voll und ganz auf das einzulassen, was sie wirklich wollen. Aber das ist selten der Fall, denn was sie glauben, haben zu wollen, ist in Wirklichkeit ein Ersatz für etwas anderes und sie wollen, dass Gott ihren Ersatz bestätigt. Sie wollen Religion und Spiritualität nutzen, um zu bestätigen, dass das, was sie wollen, wirklich das ist, was sie haben sollten und was die Wahrheit für sie darstellt.

Aber, du kannst die Richtung, die Gott dir im Leben gegeben hat, nicht ändern, verstehst du? Du kannst nur deine Reaktion darauf ändern. Du wirst ihren Ausdruck unter den Umständen der Welt ändern und ihren Ausdruck bis zu einem gewissen Grad anpassen müssen, aber du kannst nicht ändern, was sie wirklich ist, verstehst du? Das ist es, was dir Freiheit gibt—die Freiheit, endlich zu sein, wer und was du bist, um dem Leben zu folgen, zu dem du bestimmt bist.

Die Menschen glauben, dass dies ein Verlust an Freiheit ist, wenn sie ihr Leben nicht für sich selbst ohne ein Gefühl von Verantwortung erfinden können—was sie auch immer sein wollen, was sie auch immer haben wollen, was sie auch immer tun wollen. Und obwohl sie tausend Dinge ausprobieren mögen, sind sie immer noch verloren und frustriert und unerfüllt.

Was dein Zweck ist, ist etwas, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Zeichen sind da. Du musst  zulassen, dass es dein Leben verändert, sogar Dinge in Frage stellt, von denen du fest glaubst, dass du sie wirklich willst oder für dich selbst haben musst. Auch diese Dinge müssen in Frage gestellt werden, denn es gibt etwas Größeres, das dich ruft—etwas Größeres als die Erfüllung deiner Wünsche.

Wenn du den Mut und die Integrität hast, darauf zu reagieren, dann fängst du an, ein wirkliches Fundament in deinem Leben zu haben—etwas, das nicht von der Welt verführt werden kann, etwas, das nicht von den Anforderungen oder Erwartungen anderer regiert werden kann, etwas, das nicht aus Bequemlichkeit oder zum persönlichen Erwerb weggegeben wird, etwas, worüber du nicht verhandelst, verstehst du?

Das ist es, was dir deine Stärke, deine Macht und deine Integrität gibt. Das ist es, was andere inspiriert. Das ist es, was das Überbringen deiner wahren Gaben möglich, bedeutungsvoll und effektiv macht.

Einige Menschen denken, dass sie bereits angekommen sind: “Das ist meine Bestimmung. Ich verfolge meinen Zweck”, obwohl sie tatsächlich nur ein Viertel des Berges selbst hinaufgestiegen sind und sie sich vielleicht in die richtige Richtung bewegen, aber sie haben noch einen langen Weg vor sich. Sie denken, dass sie angekommen sind, aber in Wirklichkeit sind sie nur an einer von vielen Ecken abgebogen. Sie müssen weitermachen. Kenntnis wird sie nicht selbstgefällig oder selbstzufrieden werden lassen.

Denn es bleibt noch weitaus mehr zu tun und deine Umstände und der Ausdruck dessen, was du tust, können sich ändern. Selbst wenn du denkst, dass du angekommen bist, hast du gerade erst richtig angefangen.

Diese Reise ist es, die deine Seele erneuert und wiederbelebt—die tiefere Freude und das Gefühl der Bestätigung deines Lebens, das Gefühl der Zugehörigkeit im Leben, anstatt einfach nur jemand zu sein, der auf der Welt umherwandert—ohne Ziel und ohne Richtung getrieben wird, der wie ein steuerloses Schiff auf dem Ozean, weggeweht von jedem Wind und jeder Strömung, die in dem Augenblick herrscht, außer Kontrolle an der Küste zerschellt.

Kenntnis ist dein Ruder. Kenntnis ist es, was dich in die richtige Richtung bewegt—die Stürme der Welt zu überstehen, Unsicherheit zu überstehen, Selbstzweifel zu überstehen, die Enttäuschung anderer Menschen in dir trotzt.

Anstatt also über einen Höheren Zweck im Hinblick auf das Endergebnis zu sprechen, sprechen Wir über den Prozess der Entdeckung und die Reise, der du folgen musst, denn das ist es, was zählt.

Du musst bereit sein, zu gehen, ohne zu wissen, wie das andere Ufer aussieht, wie es für dich sein wird. Wenn du diesen Mut und diese Verpflichtung nicht hast, wirst du nicht in das Boot steigen. Du wirst nicht in dieses Schiff zur Neuen Welt einsteigen. Du wirst zögern. Du wirst aufgeben.

Das Schiff fährt los. Du wirst es nicht besteigen. Du wirst in deinem kleinen Leben mit deinen kleinen Vorstellungen bleiben. Du wirst in deiner Zelle bleiben, auch wenn die Tür offen ist. Du wirst die Türen und Fenster schließen, weil du nicht hinausschauen willst. Du wirst wie die Person, die in einem kleinen Schneckenhaus lebt, werden, umgeben von den eigenen Vorstellungen, identifiziert mit der Vergangenheit und mit dem, was du gewohnt bist. Und in dir wird dein Herz und deine Seele ausgehungert und unerfüllt sein.

Das ist nicht das, was Gott für dich vorgesehen hat, aber es ist ein Risiko. Es ist die Gefahr, von der Welt in den Bann gezogen zu werden. Es ist die Gefahr, sich in dir selbst zu verlieren. Es ist das Risiko, von der Quelle deines Lebens und von der Bedeutung und Richtung deines Lebens getrennt zu sein. Diese Risiken sind real und tiefgreifend. Schau dich um und du wirst sehen, dass das wirklich der Fall ist.

Hier kannst du nicht nach einem Einvernehmen suchen, denn wenn du wirklich reagierst, bist du vielleicht die einzige Person die reagiert, die du kennst. Hier muss dein Streben nach der Wahrheit größer sein als deine Verpflichtung gegenüber anderen oder dein Bedürfnis nach Anerkennung oder Bestätigung durch andere.

Gottes Berufung wird dich herausrufen, dich herausrufen aus der Reihe anderer Menschen. Und du sollst einen Weg gehen, den andere nicht zu gehen scheinen. Und deine Angst vor Einsamkeit könnte tiefgründig sein, aber du wirst auf dieser Reise nicht lange allein sein. Du wirst dieses Risiko eingehen müssen. Hier gibst du Knechtschaft und Unterwerfung unter andere für etwas Großes auf. Aber im Moment sieht es vielleicht gar nicht danach aus, verstehst du?

Herausgerufen zu werden bedeutet, aus der Reihe anderer herausgerufen zu werden. Natürlich können sie nicht folgen. Sie werden in diesem Moment nicht herausgerufen. Selbst diejenigen, von denen du denkst, dass sie spirituell gebildet sind, können vielleicht nicht mit dir gehen, sie können nicht einmal verstehen, was du tust. Hier wirst du beginnen, den Unterschied zwischen Ideologie und Inspiration, zwischen Selbstdefinition und einem Höheren Zweck im Leben zu sehen.

Die Welt erfährt einen großen Wandel. Dafür musst du da sein. Es kommt eine große Herausforderung auf die Menschheit zu. Du musst bereit sein, deinen Dienst an der Welt zu erbringen. Du darfst nicht ewig brauchen, um dich zu entscheiden oder um dich mitreißen zu lassen, denn du versuchst, an einen bestimmten Ort zu gelangen und die Stunde ist spät. Um deinen Beitrag zur Welt zu leisten, musst du zur richtigen Zeit—am richtigen Ort mit den richtigen Menschen sein.

Wenn du nicht an jenem Ort oder mit jenen Menschen bist, dann fällst du zurück. Denn hier kommt es auf die Zeit an. Deshalb ist hier immer ein Gefühl der Dringlichkeit vorhanden. Du versuchst, an einen Ort der Zusammenkunft mit anderen zu gelangen, die mit dir sein sollen, die dazu bestimmt sind, bei dir zu sein. Du musst selbst dorthin gelangen. Wenn du in Zweifel und Verwirrung umherläufst oder im Straßengraben landest, gelangst du nicht zu deiner Zusammenkunft.

Du hast eine Verabredung mit der Welt, verstehst du? Du wurdest zu einer Verabredung mit der Welt hierher gesandt. Du musst diese Verabredung eingehen. In deinem Herzen und deiner Seele wirst du versuchen, zu dieser Verabredung zu gelangen und obwohl du alle Zeichen davon falsch interpretieren kannst, ist sie dennoch da.

Wie du sehen kannst, gibt es viele Gefahren und Risiken. Es gibt viele Fallstricke. Es gibt viele Selbsttäuschungen. Es gibt viele andere Kräfte auf der Welt, die dich wegziehen oder zurückhalten werden. Aber die Realität deines Höheren Zwecks ist die mächtigste Stimme, die es gibt.

Aber um dies zu wissen, dies zu erfahren und dem zu folgen, musst du diese Reise antreten, die Reise vieler Schritte, verstehst du? Die Schritte zur Kenntnis gehen—der Kenntnis gestatten, dein Leben umzuformen und umzugestalten; der Kenntnis gestatten, dich in die Zukunft zu bringen und ein neues Fundament zu bauen; der Kenntnis gestatten, dich zu jenen Umständen, zu jenen Orten, zu jenen Menschen zu bringen, mit denen du dich zusammenschließen musst. Denn nur Kenntnis weiß, wo die Verabredung stattfinden wird, wann du dort sein musst und wie die Reise unternommen werden kann.

Hier kannst du nur folgen, aber du musst deinen Verstand einsetzen. Du musst deine Talente einsetzen. Du musst deine Urteilsfähigkeit und Diskretion einsetzen. Dies erfordert, dass du so viel Stärke wie möglich gewinnst, um dich zu sammeln, um dich zusammenzuhalten, um deinen Fokus aufrecht zu erhalten, um dein Selbstvertrauen aufrecht zu erhalten, um weiter in die richtige Richtung zu gehen.

Hier gibt es keine Passivität. Hier gibt es kein Herumhängen. Es ist ein verpflichtetes Leben und diese Verpflichtung ist es, die dich befreit—dich von der Sucht befreit; dich von Unentschlossenheit befreit; dich von Konflikten befreit; dich von einer Selbstbeschädigung befreit; dich von Gefahr befreit; dich davon befreit, dein Leben für Schönheit, für Reichtum, für Charme wegzugeben. Es befreit dich von all diesen Dingen, verstehst du? Es befreit dich von diesen Dingen und es befreit dich für etwas Größeres. Denn es gibt Freiheit von und Freiheit für. Aber um die Freiheit zu erlangen, muss man die Freiheit gewinnen.

Die Macht der Kenntnis ruft dich heute. Sie ruft dich immer. Was auch immer du darüber denkst, unabhängig davon, welche Haltung du diesbezüglich einnimmst, sie bleibt unversehrt. Sie ist mächtig. Sie ändert sich nicht. Deshalb ist sie das einzig Zuverlässige in dir. Sie ist das Einzige, was in dir vertrauenswürdig ist. Sie ist das Einzige, was in dir gewiss ist.

Entdecke also das, was gewiss ist, das, was mächtig ist, das, was eine Richtung hat, das, was nicht feilscht oder verhandelt und folge ihm—indem du jeden Tag die Schritte gehst, gestattest, dass dein Leben neu geordnet wird, gestattest, dass deine Werte sich ändern, gestattest, dass dein Verstand in den Mittelpunkt rückt, gestattest, dass deine wahren Neigungen Vorrang vor deinen Ablenkungen haben.

Das ist die große Reise. Das ist es, was Gott für dich will. Deshalb hat Gott Kenntnis in dich gelegt. Das ist es, was die Welt in Zukunft von dir erwarten wird. Das ist es, wonach deine zukünftigen Beziehungen in dir suchen werden: den Beweis und die Präsenz von Kenntnis.

Denn du hast eine Verabredung mit der Welt. Du hast eine größere Bestimmung in der Welt. Und du hast einen Höheren Zweck, hier zu sein. Dadurch wirst du dich selbst erkennen und wissen, dass Gott in deinem Leben ist.